Max OSX-Shortcuts 101 – Die Macht der Optionstaste

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Oft hört man von hartgesottenen Fanboys, dass bei Apple ja alles viel einfacher zu bedienen sei. Als langjähriger Windows-Nutzer mache ich öfter die Entdeckung, dass dinge SO einfach sind, dass ich irgendwie nicht sofort drauf komme.

Ich habe mich öfter geärgert, dass ich wenn ich mehrere Dateien markiere und mit per cmd + I die Informationen anzeigen lasse ein separates Fenster pro markierter Datei bekomme. Das war insofern unpraktisch, wenn man mal eben schnell wissen wollte, wie groß ein paar Dateien sind. Vor kurzem habe ich bei meiner externen Platte- die in 2 Partitionen unterteilt ist – entdeckt, dass ich auch beide Partitionen gleichzeitig auswerfen kann, wenn ich die Option / alt-Taste drücke. Also eine Partition auswählen und bei gedrückter Option / alt-Taste auf den Papierkorb ziehen. Funktioniert auch beim Auswerfen über das Kontextmenü per Sekundärklick.

Wenn ich nun mehrere Dateien markiert habe, kann ich per cmd + alt + i ein Informationsfenster einblenden, dass die Informationen für alle Dateien zusammenfasst, in meinem Fall also die Gesamtgröße mehrerer Dateien. Hätte ich auch so drauf kommen können. Genial einfach – einfach genial.

Die Zukunft der IT?

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Auf dem Netwertig-Blog setzt sich Andreas Göldi damit auseinander, wohin die Zukunft die IT wohl führen könnte. Zu klären ist die Frage, was das nächste große Ding wird nachdem das Internet quasi DIE Kulturrevolution schlechthin darstellt. Immerhin macht es – in Kombination mit den neuen mobilen Devices -  fast das gesamte Wissen der Menschheit mit wenigen Schritten nahezu überall verfügbar. Die Frage ist also, wie sich die Produktivität noch steigern bzw. was sich von Seiten der IT noch verbessern lässt.

Göldi kommt zu dem Schluss, dass die Zukunft in der Dreidimensionalität liege. Informationen sollen in dreidimensionaler Form vorliegen, vor allem aber sollen sich die User Interfaces der dritten Dimension bedienen. Darüber hinaus sollen sie vermehrt aus der “Guckloch”-Perspektive heraustreten und auch verstärkt die anderen Sinne miteinbeziehen, da bisherige Coputerdisplays stets nur einen Teil des Sichtfeldes einnehmen.

Ich halte dies für eine denkbare Alternative. Ich denke jedoch, dass dies nicht unbedingt mit einer Produktivitätssteigerung einhergeht. Eventuell führt es sogar eher zum Gegenteil. Zum einen würde ein Einbinden der anderen Sinne bei dem häufigen und nahezu omnipräsenten Medienkonsum unserer Gesellschaft zu einer enormen Reizüberflutung führen. Bereits jetzt, wo überwiegend unsere akustische und visuelle Wahrnehmung angesprochen wird, fühlen wir uns oft überreizt und kämpfen damit, effektive Filtermechanismen und -techniken zu entwickeln.

Darüber hinaus wird ein Zunehmen an Ebenen auch zwangsläufig zu einer erhöhten Komplexität führen. Die bisherige Art der Informationsvermittlung und -verarbeitung basiert darauf, alles mögliche zu abstrahieren. Zum einen, indem die dreidimensionale Welt auf ein zweidimensionales Abbild reduziert wird, in Form von Fotos, Bildern oder auch Videos. Oder beispielsweise dadurch, dass man Wissen mit Hilfe abstrakter Zeichen – Icons, Signets, Symbole – oder Zeichenketten – Buchstaben zu Wörtern verbunden – festhält.

Die Effizienz der bisherigen Art der Informationsvermuttlung und -verarbeitung liegt für mich in der Simplizität. Es ist ein über Jahrtausende entwickeltes System, Information auf ein zum Verständnis notwendiges Minimum zu reduzieren, oder zumindest reduzieren zu können. Jegliches Hinzufügen von Informationsebenen  – durch das Ansprechen weiterer Sinne – oder Dimensionen steigert die Komplexität.

Als Beispiel sei der Vergleich zwischen einem Bild und einem Video genannt. Ein Bild kann einen Moment gut festhalten. Es kann eine Vielzahl von Information über diesen Moment ausdrücken und vermitteln. Ein Video ist einem Bild sehr ähnlich. Man könnte sagen, es ist ein Bild, dem eine weitere Dimension hinzugefügt wurde, die Zeit. Damit einher geht zwar auch ein gewisses Plus an Information, aber auch ein enormes Plus an Komplexität.

Dies führt mich zu meinem persönlichen Fazit, dass es zwar durchaus begrüßenswert ist, wenn sich User Interfaces weiter der Natur des Menschen anpassen – der Mensch ist ein Wesen, dass sich in einer dreidimensionalen Welt bewegt und sie mit 5 Sinnen wahrnimmt. Diese Anpassung sollte aber immer unter dem Licht des sinnvollen Einsatzes stehen. In Bezug auf den Erlebnisfaktor und die Sinneswahrnehmungen möchte ich einen Mehrwert nicht abstreiten. Ob es jedoch die Effizienz und Produktivität steigern kann wage ich nach Betrachtung bisheriger Ansätze jedoch zu bezweifeln.

Neues vom StudiVZ

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Ich hatte gerade neulich erst einem Freund gegenüber gemeckert beklagt, dass man sich beim StudiVZ bei jedem Besuch neu einloggen muss, anstatt das man einfach eingeloggt bleiben kann, wie es jedes Forum und jedes andere Portal seit Jahren schon abietet. Scheinbar wurde meine Klagen erhört.

So war es bisher immer furchtbar umständlich, wenn man mal von jemandem einen Link zu irgendetwas im VZ bekommen hat. Klickte man den Link an, so wurde man immer zur Startseite gebracht, um sich dort einzuloggen. Prinzipiell wäre das gar nicht mal so sehr schlimm, wenn man danach wenigstens zum verlinkten Inhalt weitergeleitet wurde. Aber man landete lediglich auf der Startseite. Man musste als erneut den Link anklicken, den man in der Mail oder auf ähnlichem Wege bekommen hatte. Ich fand das immer unheimlich nervig und auch irgendwie nicht sehr benutzerfreundlich.

Nun kann man mit einem Häkchen unter dem Login endlich wählen, dass man eingeloggt bleiben möchte. Natürlich nicht ohne die obligatorische Warnung, dies niemals an öffentlich zugänglichen Rechnern zu machen. Betrachtet man die Zielgruppe von StudiVZ ist es vielleicht nicht so verkehrt, diese Warnung nochmal anzuzeigen.

Darüber hinaus gibt es seit kurzem die “Zeigen” Funktion. Man kann in Fotogalerien, Gruppen, im Klartext und mancher Infoseite nun die Funktion “Zeigen” nutzen, und der jeweilige Freund bekommt dann eine Mitteilung – ähnlich der “XY hat dich gegruschelt” Meldung – in der ihm mitgeteilt wird “Ich möchte dir etwas zeigen” von Person XY mit den Möglichkeiten zu antworten, weiterzuleiten oder zu löschen. Auch das kommt mir eigentlich ganz gut entgegen.

Ich glaube zwar nicht, dass das StudiVZ mit diesen minimalen kosmetischen Korrekturen den technischen Vorsprung von Facebook jemals ausholen kann, aber vielleicht kann man es ja als Zeichen des guten Willens deuten, wenn man möchte. Ich persönliche spiele jedenfalls überwiegend mit dem Gedanken, mich voll auf Facebook zu verlagern, da mich das Social Network an Funktionsumfang und Bedienfreundlichkeit wesentlich mehr anspricht.

Userfly – Usability von Webseiten testen

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Wer Webseiten gestaltet macht sich in der Regel – hoffentlich – auch Gedanken über die Benutzbarkeit der Seiten. Denn ein gutes Design zeichnet sich ja nicht zuletzt auch durch seine Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit aus. Man versucht zu beachten, dass der Nutzer keine zu langen Wege mit der Maus zurücklegen muss, dass Bedienstrukturen stringent durchgehalten werden und das der Nutzer mit möglichst wenigen Klicks an das Ziel kommt.

In einigen Fällen wird in Studios per Kamera die Augenbewegung der Nutzer verfolgt, die Mausbewegungen aufgezeichnet und das Ganze dann analysiert. Weil aber nicht jeder, der Webseiten gestaltet auch die Möglichkeit hat, derart aufwendige tests durchzuführen gibt es im Web ein praktisches Tool, das zumindest die Muasbewegung und Eingaben des Nutzers auf Video aufzeichnet.

Bei Userfly kann man sich ein Konto anlegen und die eigene Webseite verfolgen lassen. Von jedem Besucher der Webseite wird dann ein separates Video aufgezeichnet, welches zeigt, wo der Nutzer die Maus langbewegt hat und in welcher Reihenfolge er wo geklickt und welche Eingaben er wo gemacht hat, wann er wohin gescrollt hat – sprich die Interaktion des Nutzers mit der eigenen Seite. Die Videos werden im Anschluss nach der IP des Besuchers benannt und lassen sich auf der Userfly-Seite betrachten. Unterstützt werden die Browser Firefox, IE6, IE7, Safari, und Opera, bei Safari wird noch an einigen Bugs gefeilt. Die Macher der Seite selbst sagen, Userfly sei ein Startup, welches sich noch in einem frühen Stadium befindet.

Um Userfly auf der eigenen Seite zu verwenden, muss man nach der Anmeldung lediglich eine Zeile Java-Script in den Code der eigenen Seite einfügen.

Die Nutzung von Userfly ist zunächst kostenlos, allerdings muss man später 0,05 $ pro aufgezeichneten Nutzer bezahlen. Näheres zum Bezahlungssystem konnte ich auf der Seite nicht in Erfahrung bringen.

Auf der Seite besteht die Möglichkeit eine Live-Demo zu sehen. So wird man auf eine Seite weitergeleitet auf der man diverse Checkboxen und Radiobuttons auswählen kann. Ebenso gibt es ein Textfeld und ein Feld für Passwörter. Sämtliche Aktionen – mit Außnahme der Eingaben im PAsswort-Feld – werden aufgezeichnet und man kann sich im Nachhinein das Video anschauen, wie man selbst diese Demoseite genutzt hat. Es ist eine interessante Vorführung der Funktionsweise dieses brillianten Tools.

Ich persönlich hoffe, dass es dieses Startup noch weit bringt, da ich die Idee äußerst gelungen finde und sie sicherlich einigen Webdesigner ein gutes Hilfsmittel zur Hand gibt, die Benutzerfreundlichkeit ihrer Designs zu überprüfen.

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