Geekwear – T-Shirts 2.0

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Wer sich viel im so oft zitierten Web 2.0 bewegt ist vermutlich auch bei mehreren Diensten angemeldet. Das Dilemma ist ja auch bekannt. Aus persönlicher Erfahrung kenne ich das Problem, dass einige Leute leider nur bei den deutschen VZs angemeldet sind, andere wiederum eher bei Facebook aktiv sind (welches ich, nebenbei erwähnt deutlich bevorzuge), für Businesskontakte hat man LinkedIn und XING, dann sind da ja noch die entsprechenden Dienste wie Flickr oder Picasa, YouTube oder Vimeo und etliche Bookmarkingdienste wie Delicious, Digg, Reddit, etc und natürlich twitter. Um alles zusammenzuführen kann man entweder alles auf Facebook aggregieren oder einen Dienst wie FriendFeed nutzen, der sämtliche Webaktivitäten zusammenfasst.

Wer soviel im Netz unterwegs und aktiv ist, der bekennt dazu natürlich gerne Farbe. Und wieso sollte man dies nicht auch im echten Leben tun? Die Möglichkeit bietet ein T-Shirt, dass viele der gängigen Dienste auflistet. Der Träger des Shirts kann einfach mit einem Edding dort die Häkchen setzen, wo er angemeldet ist und so auch der Offline-Welt zeigen, welche die Dienste seines Vertrauens sind. Anschauen kann man sich das Ganze hier, bestellen kann man es hier.

Wer einfach nur T-Shirts sucht, mit denen er der Umwelt mitteilen kann, dass man ein Geek ist – zum Beispiel durch Sprüch wie “I know H.T.M.L. (How To Meet Ladies)”, der sollte hier schauen, denn auf Shirtcity gibt es eine ganze Sammlung dazu.

Wer noch weitere “Social Web” T-Shirts oder Gadgets findet, der möge sie mir gerne mitteilen. Ich kann mich über sowas herrlich amüsieren.

TwitterVZ – Wird twitter jetzt Mainstream?

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Wer in der deutschen Twittersphäre aktiv ist, kam in den letzten Tagen nicht um ein Thema herum: Die VZ Gruppe integriert Twitter in den Buschfunk. Somit können nun Twitterupdates vom eigenen Account direkt in den Buschfunk veröffentlicht werden, genauso wie kurze Updates im Buschfunk direkt in den eigenen Twitterfeed kommen. Jetzt wissen wir auch endlich alle, warum der Buschfunk immer auf 140 Zeichen limitiert war – genau wie Tweets, so ein Zufall. Doch gehen wir das Ganze mal Schritt für Schritt durch.

Wie verbinde ich meinen Twitteraccount mit meinem VZ-Konto?

In den Profileinstellungen (zu erreichen über die Schaltfläche “Mein Account“) ist nun ein neuer Unterpunkt “Verbindung mit Twitter”. Eine kurze Belehrung über die Funktionsweise wird gefolgt von einem Button “Accounts verbinden”. Dem Klick auf diesen Button folgt eine weitere kurze Belehrung über die Datenverarbeitung. Hier kann man noch einmal auswählen, ob man diesen Schritt wirklich vollziehen will. Gerade die vielen Hinweise auf die sich ergebenden Implikationen mit der global sichtbaren Veröffentlichung finde ich gut, da man ja davon ausgehen muss, dass viele VZ-Nutzer sich trotz der vielen Datenschutzkontroversen nicht allzu eingängig mit dem Thema befasst haben.

Sollte man dies bestätigt haben, wird man auf die Twitterseite weitergeleitet. Man sollte hier schon angemeldet sein, da sonst die Verbindung über die OAuth-Schnittstelle von Twitter nicht funktioniert. Leider versäumt es die VZ Gruppe, hierauf hinzuweisen. Es folgt lediglich eine nicht allzu vielsagende Fehlermeldung. Falls man jedoch eingeloggt ist, erscheint eine Frage seitens Twitter, ob man der Applikation des VZs Zugriff gewähren möchte auf die eigenen Updates. Ein Klick auf den Button “Allow” später steht der Verknüpfung nichts mehr im Wege. Im VZ wird nun unter “Mein Account” unter dem o.g. Unterpunkt die Verbindung angezeigt.

Die erfolgreiche Verknüpfung von VZ- und Twitteraccount wird hier dokumentiert

Angeblich soll die erfolgreiche Vernetzung der beiden Konten bis zu 5 Minuten dauern. Bei mir benötigte es einige Versuche, das VZ wies mich darauf hin, dass man auf Twitter warten müsse. In diesem Fall habe ich einfach nochmal versucht, den kompletten Vorgang zu wiederholen, und beim dritten Anlauf klappte es dann reibungslos. Mittlerweile kann ich als fleißig meine Tweets auf den Buschfunk weiterleiten lassen. Dummerweise musste man die Funktionsweise erstmal von Hand überprüfen, statt das das VZ einem eine Bestätigungsmail schickt, dass die Funktion nun freigeschaltet ist.

Tweets direkt im Buschfunk

Soweit so gut. Funktioniert das Ganze auch umgekehrt? Ja, man kann auch sein Buschgefunke als Twitterupdate veröffentlichen. Dazu setzt man einfach den Haken bei “Sag’s der Welt”. Ich finde es zwar toll, dass ich Sachen, die eher für mein VZ Netzwerk bestimmt sind auch dort belassen kann, aber man hätte diese Funktion deutlicher benennen sollen. Etwas wie “Auch bei Twitter veröffentlichen” oder ähnliches wäre verständlicher.

Sag's der Welt, oder auch nicht - Der Haken entscheidet

Nun stellt sich einem die Frage, was das Ganze soll. Ich finde es persönlich schön, da mein VZ-Profil so nicht vollends verwahrlost, da ich mich persönlich einfach viel lieber auf Facebook aufhalte. Da es ja aber leider immernoch sehr viele Leute gibt, die am VZ festhalten, statt zu wechseln, konnte ich mein Profil dort nicht vollends entfernen, da ich diese Kontakte nicht einfach verlieren wollte.Was jedoch bringt diese neue Funktion dem VZ-Fan? Es ist die Frage, ob so neue Nutzer an Twitter herangeführt werden. Und wenn ja, ob wir das auch alle wollen. Bisher war Twitter ein Kanal, in dem man – von aktuellen Spam-Eskapaden abgesehen – durchaus professionell kommunizieren kann. Der Buschfunk hingegen wurde überwiegend dafür genutzt, den eigenen Herzschmerz mit dem eigenen Netzwerk zu teilen. Ich persönlich glaube nicht, dass Twitter durch diese neue Vernetzung nun im deutschen Internetmainstream ankommt. Leute, denen ihre eigene Onlinepräsenz wichtig ist – und ich meine damit mehr als nur eine zusammengeklickte Webseite über die eigenen Katzenfotos – sind vermutlich ohnehin bereits mit den meisten Tools vertraut, um ihren Online Reputation zu stärken. Vielleicht findet der ein oder andere neue Nutzer so den Weg zu Twitter, den großen Durchbruch erwarte ich persönlich aber nicht. Was denkt ihr?

Die bunte Welt von Social Media – das “Conversation Prism”

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Ich habe mir endlich mal die Zeit genommen, mir einen hervorragenden Artikel über “Social Media Workflow” von P Morgan Brown durchzulesen. Der Artikel beschreibt sehr anschaulich, dass die Vielfalt von Social Media Angeboten den Nutzer zunächst am Anfang sehr überfordern kann. Da sind unzählige Bookmarking-Dienste, eine Vielzahl von sozialen Netzwerken, Myriaden von kleinen Tools im Twitter-Ökosystem und unzählige mehr.

Überall aktiv mitmischen zu wollen überfordert vermutlich die meisten und ich persönlich kann mir auch einfach nicht vorstellen, dass es Sinn macht, überall zu partizipieren. Ich denke, man sollte als Brand schauen, wo ich mit meiner Zielgruppe am effektivsten in Kontakt treten kann. So empfiehlt auch der Artikel, dass ein Musikmanager sicherlich unbedingt MySpace in seinem Social Media Repertoire haben sollte, während sich viele IT-Ingenieure auf Bulletin-Boards und im IRC tummeln.

Die Vielzahl der Social Media Dienste wird sehr schön visualisiert in einer Infografik von Jesse Thomas (eine Seite, die sich anzuschauen auf jeden Fall auch lohnt) und Brian Solis.

The Conversation Prism

Und hier kann man das Ganze sogar als Poster bestellen, bzw in unterschiedlichen Größen herunterladen.

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