Entrepeneur State of Mind – Humorvolles Musikvideo

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Sie sind die “neuen” Gesichter in Zeitschriften: die Mark Zuckerbergs, Sergei Brins und Co. Sie sind jung, extrem erfolgreich und seit dem Web-Boom auch nicht mehr als kellergebräunte Außenseiter und Geeks verschrien.

Im Grunde genommen war das folgende Musikvideo garantiert als ironischer Beitrag gedacht, ich finde jedoch, dass es in Zeiten der “neuen” Ökonomie nicht ganz abwegig ist, diesen Personentyp als neue Helden zu stilisieren. Ihre Erfolgsgeschichten sind prägend für unsere Zeit und finden auch über die Webwelt hinaus Beachtung. Ich hoffe nur, dass so keine neue Generation von Leuten inspiriert wird, die ihr ganzes Herzblut und Leben danach richten, das vielzitierte “nächste große Ding” fabrizieren zu wollen. Eine Blase reicht erstmal.

Doch dies nur als kleiner Denkanstoß. Ich finde jedenfalls, dass das folgende Video und auch der grandiose Spreeblick-Artikel über Berliner Szenemenschen bestimmte Arten von Menschen beschreiben – und bewusst karikieren – und sich hervorragend als Diskussionsgrundlage eignen würden, um mal zu schauen, in welche Richtung sich da so einiges bewegt.

Viel Spaß mit The New Dorks – Entrepeneur State of Mind!


Foursquare-Feed in iCal abonnieren – Aktivitäten protokollieren

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Seit ein paar Tagen habe ich Foursquare aktiv laufen. Wer es nicht kennt: Foursquare ist ein location-based Social Network. Was das heißt? Es ist ein Netzwerk wie beispielsweise die VZ-Netzwerke oder Facebook, aber mit dem Schwerpunkt auf ortsbezogene Nutzung. Man kann damit seinen Standort angeben und zum jeweiligen Ort Tipps hinterlassen, die andere Leute, die am selben Ort einchecken, dann lesen können. Bin ich also in einem Café mit ganz tollem Milchkaffee, dann checke ich per Foursquare ein und hinterlege dort die Info “Unbedingt mal den Milchkaffee probieren”. Wenn sich dann als nächstes jemand dort ebenfalls mit Foursquare registriert bekommt er diesen Tipp angezeigt.

In den USA gibt es bereits Läden die spezielle Angebote haben für Leute, die mit Foursquare einchecken, beispielsweise so ähnlich wie Treuemarken. Zeige dort vor, dass du dich bereits zum 10. Mal dort registrierst und du bekommst etwas gratis oder vergünstigt. Wer besonders häufig an einem Ort eincheckt wird übrigens “Mayor” dieses Ortes. Auch für diese Mayors bieten einige Läden bereits etwas an. Einige Kneipen bieten z.B. Freigetränke für den Mayor an. Das macht Sinn, da im Internet allen Freunden angezeigt wird, dass derjenige häufig dort einkehrt, was ja durchaus als Empfehlung funktioniert. Befinde ich mich irgendwo und ein Freund checkt dort ebenfalls ein bekomme ich zudem eine Benachrichtigung. Sehr praktisch für spontane Treffen à la “Mensch, du bist ja gerade in der Nähe”. doch genug zur Funktionsweise.

Foursquare generiert aus der eigenen Aktivität einen Feed. Diesen kann man – wie das bei Feeds so üblich ist – abonnieren. Besonders sinnvoll ist so etwas in Kombination mit Apples iCal. Dort kann man den ICS-Feed abonnieren und bekommt so seine letzte Aktivität in iCal angezeigt und kann so nachvollziehen, wann man sich wo eingeloggt hat. Praktisch, wenn man einmal nachvollziehen will, was die letzte Woche so los war.

Dafür muss man lediglich bei Foursquare auf die Seite mit der Feed-Übersicht gehen und den Link zum ICS-Feed kopieren. Wenn man dann iCal öffnet, so kann man dort im Menü “Kalender” “Abonnieren” auswählen und fügt dort den kopierten Link zum Feed ein. Jetzt noch ein gewünschtes Update-Intervall festlegen und schon wird die Foursquare-Aktivität quasi in iCal protokolliert.

(via)

Reise eines Tweets – Virale verbreitung visualisiert

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Eine tolle Infografik über virale Verbreitung von Inhalten über Twitter und ähnliche Tools, sogar klassische Wege wie Email. Humorvoll und doch anschaulich. Wollte ich nicht einfach so in den Weiten des Webs verweilen lassen, ohne es nicht auch weitergeleitet zu haben.

Tweetreise.png

via

Facebook Facelift – Designvorschläge für ein besseres Netzwerken

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Nicht erst seit ich mich mit Personal Branding beschäftige bin ich begeisterter Anhänger von Facebook. Ja, ich weiß, dass es Kontroversen gab um die AGBs und das auch nicht alles Gold ist was geliked wird, aber ich für meinen Teil möchte es nicht mehr missen. Wer diesen Blog schon länger verfolgt weiß vor allem, wie oft ich hier Sachen gepostet habe, die ich durch meine Kontakte empfohlen bekommen habe. Das wiegt eventuelle Nachteile bisher immer wieder auf.

Vor einiger Zeit wurde ja Facebook Lite gelauncht, ursprünglich um in Ländern mit schlechter Breitband-Internetanbindung eine Facebook Version bieten zu können, die weniger grafiklastig ist. Wie ich finde eine super Sache, zumal es auch sonst die optische Komplexität des Social Networks ein wenig reduziert hat. Fand ich wirklich gut.

Leider ist Facebook aufgrund der zunehmenden Komplexität teilweise wirklich ein wenig unübersichtlich und ich habe mich auch schon diverse Male dabei erwischt, Funktionen zu suchen, die nicht augenscheinlich präsentiert verlinkt waren. Ich würde mich also freuen, wenn Facebook eine Art Facelift bekommen würde. Dies Wortspiel stammt übrigens nicht von mir, sondern von den Machern des folgenden Videos, die sich eben diese Gedanken auch zu machen scheinen. Es ist eine kurze Demo, wie Facebook’s Interface aussehen könnte, und ich muss sagen, dass mir dieses Mockup bereits sehr gut gefällt. Es sieht sehr klar strukturiert aus und gefällt einfach. Doch seht selbst:


Bleibt zu hoffen, dass diese Wünsche erhört werden, und etwas mehr passiert, als die lasche Oberflächenkosmetik wie die Verbreitung des Headerbalkens auf die volle Breite des Schirms oder derartige minimale Korrekturen. Ich würde es mir wünschen.

What’s the buzz about? – Social Media in Plain English

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Ich habe in letzter Zeit einige interessante Artikel über das so genannte Expertentum im Bereich Social Media gelesen. Unter anderem ging es darum, dass man um eine wirkliche Expertise zu erreichen diverse Jahre in einem Bereich tätig sein muss, was bei dem relativ neuen Bereich Social Media eigentlich nicht möglich ist, da es ihn noch gar nicht lange genug gibt. Eine spannende These, und ich bin sicher, genau die angesprochenen “Experten” werden heftigst widersprechen.

Doch worum geht es eigentlich wirklich bei Social Media? Ist es “the next big thing”? Ist es einfach ein Buzzword, um höhere Budgets für Marketingkampagnen herauszuschlagen, mit der Begründung, man müsse ja nun auch noch den Social Media Kanal mit berücksichtigen? Für diese Fragen gibt es sicherlich unterschiedliche Antworten, je nachdem woher sie kommen. Ich für meinen Teil sehe in all dem, was unter diesem Schlagwort zusammengefasst wird eine hochgradige Vernetzung mit Freunden, Bekannten, Kollegen und Gleichgesinnten, um meinen Internetalltag anzureichern. Sei es durch Musik, die mir Leute mit ähnlichem Geschmack empfehlen, seien es persönliche Informationen über Menschen, die mir wichtig sind – Details, wegen denen man meist nicht extra zum Telefon greift – oder Wissenswertes zu Themenbereichen, die ich für mich als interessant gekennzeichnet habe, damit andere Leute wissen, womit sie mir eine Freude machen können.

Da jeder eine andere Ansicht von Social Media haben kann, ist es vielleicht sinnvoll, die Grundlagen einfach mal simpel zu erklären. Und genau für diesen Zweck gibt es das grandiose Video “Social Media in Plain English”, welches ich durch einen Link von Sven Wiesner entdeckt habe.

Social Media Clock – Webentwicklung mitverfolgen

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Viele von uns kennen ja die Schuldenuhr des Bundes für Steuerzahler. Leider. Sie erinnert unermüdlich daran, dass unser Land unermüdlich neue Schulden anhäuft. Und das in Echtzeit und auch schon bevor Echtzeit mit Twitter und Co wirklich modern wurde. Doch genau für diese modernen Sachen gibt es auch eine Uhr. Der Social Media Count von Gary Hayes zeigt nämlich ebenfalls in Echtzeit ein paar sehr faszinierende, beeindruckende, schockierende oder auch einfach spannende Zahlen an. Das Ganze wird in einem Artikel von Gary mit einigen harten Fakten spannend erklärt. Und das schöne ist: Man kann den Social Media Count einbinden und damit seinen eigenen Besuchern zeigen. Schaut es euch an:


Ein Dankeschön an dieser stelle einfach mal in ausführlicher Form an Sven Wiesner, der mich mal wieder mit diesem tollen Verweis versorgt hat.

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