Video-Tipp: Styles P and Tyler Woods – That Street Life

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Im HipHop gibt es wahrlich mehr als genug Lieder, die das harte Straßenleben thematisieren und in sämtlichen Details den “Hustle”, den “Struggle” und den Kampf ums Überleben schildern. Oft ist es dabei so, dass diese Lieder sich alle gleichen. Für viele wird das auch auf das folgende Lied zutreffen, mir ist es aber irgendwie hängen geblieben, da es nicht nur mit blanken Klischees und hartem Gepose um sich wirft.

Die Rede ist von “That Street Life” von Styles P feat. Tyler Woods. Ich muss zugeben, dass ich ein Fan der Musik von Styles P bin, da ich seine Art und Weise, bestimmte Inhalte vorzutragen mag. Wenn er mit einer gewissen Monotonie von Straßenthemen berichtet, klingt das nicht so euphorisiert wie manche es darzustellen versuchen, um sich selbst als Held der Straße zu deklarieren. Zudem hat er mit Jadakiss und Sheek Louch zusammen als The LOX (oder nun D-Block) klasse Material erschaffen.

In diesem Lied passt für mich vieles zusammen. Das Klavierspiel erzeugt eine Stimmung, die den berichtenden Stil von Styles P passend untermalt. Es klingt wie eine Einladung. “Komm setz dich hin, ich erzähl dir mal was”. Zudem verzichtet das Video auf Gepose, wo mit tollen Autos, hübschen Frauen und am besten noch Waffen und viel Schmuck geprahlt wird. Auf Schmuckwerk wird nahezu gänzlich verzichtet. Styles P kommt komplett in schwarz daher und steht neben Tyler Woods am Klavier. Ansonsten Aufnahmen von tristen Gebäuden, Leuten beim Workout auf der Straße, lediglich ein paar Aufnahmen frontal in die Kamera gerappt. Zudem eine Färbung in den Sepia-Bereich. Erzeugt einfach eine perfekt passende Stimmung, zumal einige der Aufnahmen sich auch als Fotos schon gut machen würden. Für mich also ein rundum gelungenes Video zu einem tollen Lied eines Künstlers, den ich nur empfehlen kann.


NY-Z – 15-minütige Dokumentation über Jay-Z

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Für viele ist der Name Jay-Z eng mit New York verbunden und umgekehrt. Und der Rapper aus Brooklyn machte auch nie einen Hehl aus seiner Herkunft, den Marcy Projects. So ist es nicht verwunderlich, dass David Clinch seine Kurzdokumentation über Jay-Z also “NY-Z” betitelt.

Der Film gibt Einblicke in die Kindheit des Superstars, seine Leidenschaft für Musik und sein ganz besonderes Verhältnis zur Stadt New York, der er unlängst mit Empire State of Mind gemeinsam mit Alicia Keys ein musikalisches Denkmal gesetzt hat. Darüber hinaus gibt es Ausschnitte aus der Vorbereitung auf das 9/11 Benefizkonzert im Madison Square Garden. Für jeden Fan von Jay-Z eine absolute Pflicht, für jeden New York oder HipHop-Fan aber trotzdem genauso zu empfehlen: “NY-Z” – An Absolut Vodka Collaboration With Jay-Z



Cypress Hill sind zurück – It ain’t nothin’

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Für mich stellen Cypress Hill mittlerweile sowas wie Legenden dar. Sie hatten ihren ziemlich eigenen Sound – nicht zuletzt Dank B-Reals nasaler Stimme – und Songs wie “Dr. Greenthumb”, “Hits from the Bong” oder der Überklassiker “Insane in the membrane” haben sie wohl für viele unsterblich gemacht. Doch lange war es still um die Latino-Truppe, und außer dem Snoop Dogg Titel “Vato” mit dem B-Real Feature war nicht viel zu hören. Umso mehr freut es mich, dass sie sich mit dem folgenden Stück zurück melden. Zurücklehnen und genießen bitte.


Das neue Album soll am 6. April erscheinen. Ich bin gespant. Appetit wurde angeregt.

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