Warum Apple – Teil 1: MacBook oder Asus Laptop

Artikel twittern! Tags: , , , ,

Am Wochenende “musste” ich einige Diskussionen zum Thema Apple führen. Da ich mich seit dem Kauf meines MacBooks vor anderthalb Jahren intensiv mit dem Thema beschäftige dachte ich eigentlich auch, etwas sinnvolles beitragen zu können. Ich habe allerdings unterschätzt, dass manch einer aber gar nicht auf sachlich informativer Ebene darüber diskutieren möchte.

Im Internet hatte ich schon öfter den Eindruck, dass die Frage “Mac oder PC?” für einige Leute das gleiche Kaliber hat wie “Gott oder Allah”. Da wird dermaßen verbissen argumentiert und unsachlich schlechtgeredet, dass man sich als Außenstehender gerne mal an den Kopf fasst und sich fragt, wo man da bloß gelandet ist. Nun möchte ich einfach mal meine sicht der Dinge darstellen, um die Diskussion von meiner Seite abzuschließen. Ich lasse es daher allerdings auch auf meinen rein subjektiven Erfahrungen basieren. Dies ist der erste Teil der Serie.

1. MacBook oder Asus Laptop

Bevor ich mein MacBook im August 2007 erstanden habe, hatte ich ein Asus Notebook. Und ich muss sagen, das Gerät war klasse. Es stürzte relativ wenig ab, mit Einschränkungen liefen sogar einige Spiele recht gut – ich habe selbst Oblivion mal zum Laufen gebracht – und auch meine Grafikanwendungen fürs Studium machten eher selten Ärger. Was mich zum damaligen Zeitpunkt ein wenig geärgert hat, waren eigentlich eher “Kleinigkeiten”. Das Netzteil war verdammt groß und klobig, das Gerät selbst war mir ein wenig zu groß und vor allem schwer, um es jeden Tag zur Hochschule mitzunehmen und der Akku hielt nicht so ganz lange.

Was mich letztendlich vom MacBook überzeugte?

  • Es war kleiner und leichter.
  • Es sah gut aus. Ja, ich habe mich vom Design auch mit beeinflussen lassen.
  • Ich hatte viel positives über Macs in Fachzeitschriften gelesen. Unter anderem einen Testbericht, dass die Creative Suite Programme auf vergleichbarer Hardware an die 30% schneller laufen, als auf einem PC-System
  • Faszination für Apple als Marke.

Ich denke insbesondere letzteres war mit den Testberichten zusammen am meisten ausschlaggebend. Ich hatte wenige Jahre zuvor einen iPod der ersten Generationen und war vollkommen fasziniert von dem Gerät. Normalerweise konnte ich mich, trotz gewisser Vernarrtheit in Musik und Technikaffinität – nie für MP3-Player begeistern, aber beim iPod machte es Klick.

Mittlerweile würde ich nicht mehr zurück zum Asus wechseln wollen. Und zwar wegen der folgenden Punkte:

  • Seit dem Kauf im August 2007 ist das Gerät erst 2 Mal eingefroren. Ansonsten ist höchstens mal ein einzelnes Programm abgestürzt, und auch das höchst selten. Selbst bei aufwendigen Renderings in 3D-Programmen oder bei Videobearbeitung habe ich selten bis gar keinen Ärger gehabt.
  • Das MacBook ist für mich persönlich die ideale Kombination aus portablem Gerät und angenehmer Arbeitsgröße. Kleiner dürfte der Schirm fürs grafische Arbeiten für mich nicht sein. Größer und schwerer würde mich unterwegs stören.
  • Der Akku hält angenehm lange. Selbst mit Renderings und Grafikbearbeitung habe ich schon über 2,5 Stunden geschafft. Bei anderen Anwendungen wie Textverarbeitung, Internet und ähnlichem war ich regelmäßig jenseits der 5 Stunden, auch jetzt noch.

Das sind alles Argumente, die sich auf das Gerät selbst beziehen – mit Ausnahme vielleicht der Abstürze – und weniger mit dem System als solchen zu tun haben. Auf das System und anderes werde ich in den nächstes Artikeln dieser kleinen Serie eingehen. Wer mag, kann sich gerne dazu in den Kommentaren äußern.

© 2009 northcoaster. All Rights Reserved.

Dieser Blog läuft auf Wordpress, optisch aufgebohrt durch das Magatheme von Bryan Helmig. Das Design wurde leicht angepasst von NorthCoaster.