Gestern, also am 16.2.2010, war es genau ein Jahr her, dass ich den ersten Artikel für den Northcoaster-Blog geschrieben habe. Für mich Anlass genug, einmal einen kleinen Rückblick zu wagen.
In diesem einen Jahr habe ich 152 Artikel verfasst. Das waren weniger als ich zunächst gehofft hatte, aber es hat sich halt so ergeben. Ich wollte immer gerne Sachen teilen, die ich persönlich interessant oder halt erwähnenswert finde. Und ich mag keine Blogs, die einfach nur auf Teufel komm raus irgendwas verbloggen, nur damit jeden Tag ein neuer Artikel erscheint. Meist merkt man, dass es purer Krampf ist und es macht keinen Spaß das zu lesen. Also lieber mit Freude bloggen und einen Gang herunterschalten. So wie es das letzte Jahr bei mir lief mit dem Blog fand ich es ganz angenehm. Ich hatte nie das Gefühl, ich MUSS heute noch dieses oder jenes bloggen. Zudem hat sich viel Kleinkram auch verlagert. Viele Links landen bei Twitter oder auch einige Inhalte bei Facebook. Je nachdem wo ich es passender finde.
Ich habe es geschafft, den Leuten 110 Kommentare zu entlocken. Ich hätte mir natürlich mehr gewünscht, gerade bei den Musikartikeln. Auf anderen Blogs habe ich die Erfahrung gemacht, was für eine tolle Empfehlungssammlung sich daraus ergeben kann. Nichts desto trotz freue ich mich. Denn jeder Kommentar ist wie ein kleines Blogger-Trinkgeld. Den Vergleich habe ich mal vom Caschy gehört, und ich finde er hat Recht damit. Zudem gab es oft auch Reaktionen auf den Blog auf anderen Kanälen. Und ich finde es einfach schön ein wenig über diese Dinge zu sprechen, die ich da gebloggt habe. Denn wären sie mir nicht wichtig, wären sie hier nicht gelandet.
Besucherzahlen? Keine Ahnung. Schwankt beträchtlich. Ich habe mal einen Gastartikel für Caschy schreiben dürfen, und am Tag der Veröffentlichung hatte ich das knapp das zehnfache an Besuchern. Manchmal schreibe ich täglich was und es kommt wenig, dann schreibe ich tagelang nichts und habe für meine Verhältnisse viele Besucher. Aber es war auch nie das Hauptaugenmerk der Geschichte.
Viel wichtiger, weil es mich unheimlich gefreut hat, waren die Mails von Tim Tailor und Svetnik, die mich auf ihre Mixtapes / Alben hingewiesen haben. Ich fand es klasse, dass mein Blog in Frage kam und gerade wenn noch ein wenig Austausch zustande kam ist das für mich das tollste am ersten Blogjahr gewesen. Ich hoffe, derartige Dinge ergeben sich in Zukunft noch öfter. Schauen wir mal. Zudem hatte ich auch netten Austausch mit anderen Bloggern, neben erwähntem Caschy z.B. auch sehr netten Kontakt zu Malte. Und die Artikel in seinem Blog haben zum Beispiel dazu geführt, dass ich bei einem Besuch in Hamburg mal spontan bei den Kingdrips reingeschaut habe, einfach weil Andreas‘ Interview bei Malte so sympatisch klang. Und allein dafür lohnt es sich, finde ich.
Wie es weitergeht? Ich hoffe ich komme durch den Blog und alles drumherum auch weiterhin in Kontakt mit netten und interessanten Menschen. Und ich kann noch lange über Dinge schreiben, die mich freuen, faszinieren, bewegen, begeistern, motivieren, alarmieren, ärgern, aufregen, zum Denken anregen, zum Lachen bringen… Also, wir lesen uns.






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