Canabalt – Run for your life

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Seien wir doch ehrlich: Wer vertreibt sich nicht gerne mal ein wenig Zeit mit kurzen Flash-Spielchen? Ich bekenne mich auf jeden Fall schuldig. Ich habe schon so manches Mal witzige Spiele entdeckt, die mich dann leider auch ein wenig mehr Zeit gekostet haben, als ich ihnen ursprünglich zugestehen wollte. Dummerweise gibt es bei diesen simplen Spielen aber auch häufig einen derart großen Suchtfaktor, dass man einen Moment brauch zu realisieren, dass man gerade mindestens zum 10. Mal neu anfängt, obwohl man es sich doch eigentlich nur kurz anschauen wollte.

Ein solcher Fall ist Canabalt. An Simplizität kaum zu unterbieten geht es lediglich darum, ab und zu einmal zu klicken. Wohin ist eigentlich egal. Der Protagonist rennt vor sich hin und weicht springend Hindernissen aus oder überquert so Schluchten zwischen Gebäuden. Die Musik kreiert eine gewisse hektische Atmosphäre, die einen antreibt. Klickt man, springt die Figur. Und so hetzt man durch die Endzeitstimmung. Bleibt man an Gegenständen hängen, wird man langsamer, weicht man vielen hintereinander aus wird man immer schneller. Und so rennt man von Gebäude zu Gebäude und von persönlicher Bestleistung zu persönlicher Bestleistung. Denn die zurückgelegte Strecke wird natürlich gemessen. Doch irgendwann verschätzt man sich doch und springt in einen Abgrund, bleibt an einer Hauswand hängen oder rennt gegen eine Bombe. Doch aufgrund des hohen Suchtfaktors fängt man dann einfach wieder von vorne an.

Das Spiel gibt es übrigens auch fürs iPhone im AppStore, allerdings für den stolzen Preis von 2,39 €, den ich doch ein klein wenig hoch finde.

iPhone Dock für kleines Geld – Selbstgebautes tuts auch

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Apple-Produkte sind nicht unbedingt für seine günstigen Preise bekannt. Das gilt leider auch für Zubehör. Vermutlich geht es um diesen Premium-Aspekt. Solange ich noch nicht das große Geld verdiene störe ich mich trotzdem irgendwie dran. Und suche nach Alternativen. Und finde zum Glück auch welche. Wie das iPhone-Dock zum Selberbauen.

Vor einer Weile hatte ich mir überlegt mir mal ein iPhone-Dock zuzulegen, da ich relativ häufig Terminkalender, Adressbuch und Co mit dem Laptop abgleiche. Ja ich weiß, es wäre viel einfacher und effektiver die Google Dienste zu nutzen und auf Google Calendar, Google Mail und Co mobil sowie auch vom Desktop aus zugreifen zu können. Aber irgendwie mag ich iCal und Adressbuch ganz gerne. Und MobileMe ist mir irgendwie zu teuer. Also komme ich um das kabelverbundene syncen nicht herum. Und das Auge synct mit. Daher sollte ein Dock her. Aber 25 Euro für einen Ständer, noch dazu ohne ein weiteres Ladekabel sah ich irgendwie nicht ein. Und mit den ganzen Premiumsellern aus Hong Kong die bei eBay aktiv sind konnte ich auch nicht recht glücklich werden.

Glücklicherweise gibt es Dessinemoiunobjet. Obwohl ich eigentlich außer Baguettes und Pommes Frites vieles meide, was französisch ist – und der nächste der behauptet Croissants wären französisch bekommt Ärger – muss ich zugeben, dass der gute Mann hinter diesem Blog eine brillante Idee hatte. Nämlich ein iPhone Dock selber zu basteln, aus Papier oder Pappe. Und dafür hat er eine Schablone als PDF zum Download bereitgestellt, sowie ein praktisches Video als Anleitung und ein paar tolle Fotos vom fertigen Produkt. Und ich sage einfach mal: Merci beaucoup, Julien. Film ab.


Iphone Paper Dock / Stand from Dessine moi un objet on Vimeo.

Apple Event am 09.09.09 – Meine persönliche Review

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Also gestern war das Apple Event. Und natürlich wird in der vernetzten Fanwelt rund um Apple fleißig diskutiert über das, was (nicht) präsentiert wurde. Ich war leider nicht anwesend, und kenne auch alles mögliche nur aus diversen Blogs und Streams und Twitterupdates. Doch gerade deshalb erlaube ich mir mal ein kleines Review aus meiner ganz eigenen Sicht. Das heißt, was mich nicht betrifft, lasse ich mal freundlich unter den Tisch fallen.

1. Steve is back!

Man muss schon ein merkwürdiges Verhältnis zu Apple haben um sich nicht zu freuen, dass der charismatische Apple-Frontmann wieder auf der Bühne stand. Insbesondere nach seiner krankheitsbedingten Zwangspause dieses Jahr finde ich persönlich es schön, ihn wieder “an Bord” zu erleben. Willkommen zurück, Mr Jobs.

2. Nanos haben Kameras

Also die neuen iPod Nanos haben videofähige Kameras. Sie können also Videos aufnehmen. Interessanterweise können sie aber keine Fotos aufnehmen. Steve Jobs sagte, laut NYTimes dazu, dass die Sensoren für Fotokameras zu dick sein, um sie in einem Nano unterzubringen. Somit wäre der Nano eine interessante videofähige Ergänzung für mein iPhone 3G, dass bekannterweise ja keine Videos unterstützt, dafür aber Fotos. Nur das ich den Hype um Videoaufnahmen auf derlei Geräten sowieso nie verstanden habe. Mein Qualitätsanspruch an Videos ist einfach zu hoch, als dass die aktuellen Kameras in den Handys mich zufrieden stellen könnten. Und auch das Argument “Es ist ja nur für kurze Clips” lasse ich nicht gelten. Was hat die Länge des Videos mit dem Anspruch auf Qualität zu tun? Ich gehe doch auch nicht ins Kino und denke “Ach der pixelige Look geht in Ordnung, dafür war der Film ja auch nur 45 Minuten lang”. Mit Verlaub, das ist absoluter Blödsinn.

3. iPod touch kriegt keine Kamera aber mehr Speicher

Laut oben angesprochenem Interview zielt der iPod Touch als Produkt eher darauf ab, eine Gamingplattform darzustellen. Das macht auch Sinn. Mit der Anbindung an den AppStore und der darin enthaltenen Vielzahl an Spielen und sonstiger Software ist der iPod Touch ein tolles Gadget für mobile Gamer. Die Vielfältigkeit der Spiele – von Adventures wie Monkey Island oder jetzt auch Simon the Sorcerer über Rennspiele bis hin zu Knobelspielen – und die tollen Features wie Motionsensor sind ein Alleinstellungsmerkmal, dass durchaus Potenzial hat. Ich habe bereits etliche Male in Blogs gelesen, dass viele den iPod Touch (und auch das iPhone) was das Spielerlebnis angeht durchaus mit dem Nintendo DSi vergleichen. Ich kenne das Nintendo-Gerät nicht, aber laut Berichten soll der Vergleich nicht wirklich hinken. Da der iPod Touch nun also eher zum Spielen gedacht sein soll bekommt er keine Kamera – was ich ein wenig komisch finde – aber dafür mehr Speicher – was in dem Fall wieder Sinn macht. Kann man finden wie man will, stimmig ist es denke ich schon.

4. iPhone OS 3.1

Es gibt nun auch Genius Listen für Apps, die mir also anhand bisheriger App-Käufe empfehlen, was mir noch gefallen könnte. Habe ich noch nicht getestet, da mein Einkauf mit Monkey Island und Simon the Sorcerer gerade erst wieder zu Buche geschlagen hat, aber stelle ich mir praktisch vor. Außerdem soll wohl am WiFi-Empfang in Verbindung mit Bluetooth gearbeitet worden sein. Habe ich nie Probleme mit gehabt, kann ich nicht beurteilen.Toll finde ich die bessere Einbindung von iTunes U Content. Die bisher eher unübersichtliche Einsortierung war bisher ein echtes Manko für mich und hat mich schon ziemlich genervt. Schön, dass sich das nun ändert. Anti-Phishing in Mobile Safari. Klasse, dass da auch mal jemand drauf kommt, dass das Problem wohl auch auf dem mobilen Browser bestehen könnte. Viel Dank für die Behebung des Problems.Dann wäre da noch Voice Control über Bluetooth Headsets. Ich kenne nur zu gut das Dilemma mit der Voice Control am MacBook, die bei kleinen Hintergrundgeräuschen schon in den meisten Fällen zickt. Da bei einem Handy unterwegs wohl eher noch mehr solcher Nebengeräusche auftreten kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das gut gehen soll. Aus unzähligen Blogs lese ich auch eher schlechte Kritiken. Aber wers braucht soll damit selig werden. Ich vermisse irgendwie in sämtlichen Artikeln noch die Erwähnung des Fixes für das Mailproblem auf dem iPhone, und zwar das gelöschte Emails nicht wirklich gelöscht wurden, sondern noch auffindbar waren, wenn man entsprechende Begriffe in Spotlight eingegeben hat. Dazu würde ich gerne mal näheres erfahren.

5. iTunes 9

Ich muss sagen, dass iTunes 9 der Punkt war, der mich am meisten interessiert hat. Auf dieses Update habe ich regelrecht gewartet. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Während einige User noch bemängeln, der Glossy-Look würde nicht mit anderen Apps harmonieren bin ich hellauf begeistert. Endlich ist der schwarze Hintergrund in der Rasteransicht weg und ich kann meine Cover auf einem hellen Hintergrund genießen. Das war für mich nie wirklich verständlich, was das sollte. Außerdem kann man endlich – lasst mich das wiederholen: ENDLICH! – iPhone-Apps in iTunes vernünftig verwalten und auch anordnen. Das war bisher an der Synchronisation mein größter Kritikpunkt, denn das lästige Hin- und Herschieben auf dem iPhone war bei mehreren Apps wirklich ein Geduldsspiel. Und was mir gerade auch auffiel: iTunes 9 ist schneller. Bei meiner knapp über 60 GB großen Musiksammlung wurde iTunes zuletzt merklich langsam. Heute flitzt es wie nur was. Und das macht Spaß. Außerdem kann ich über das Heimnetzwerk meine Bibliothek mit anderen teilen – Eingabe des Accounts genügt. Vielleicht kriege ich so meine Eltern endlich an digitale Musik herangeführt, wenn ich Schätze aus meiner Jazz-Sammlung einfach mal bei ihnen auf dem Rechner zur Verfügung stelle. Alles in allem freue ich mich also enorm über das neue iTunes.

6. iTablet

Mal ehrlich: Habt ihr wirklich geglaubt es kommt bei dem Event? Selbst schuld …

Die gesamte Keynote gibt es übrigens als Video zum Download. Einfach diesem Link folgen und herunterladen und freuen. Ist kostenlos.

Digitales analog – AppSketchbook

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Wer bei der Überschrift schon fürchtete, es gehe um Internetausdrucker, der sei beruhigt. Es geht lediglich um ein interessantes Produkt für iPhone Appentwickler. Das AppSketchbook ist ein Block, der auf jeder Seite drei iPhones in Originalgröße abbildet. Dort kann man als Entwickler seine Vorstellungen der GUI der zu entwickelnden App einzeichnen. ein paar Linien lassen genug Platz für ergänzende Notizen. Finde die Idee irgendwie lustig und unheimlich praktisch. Ist nochmal wieder was anderes als diese iPhone Schablonen, mit denen man vordefinierte, iPhone-typische GUI-Elemente einfach malen kann.

Selbst fürs Erstellen von Apps gibts also wieder was. Ein ewiger Kreis?

(via)

Monkey Island auf dem iPhone – Wie passend, du kämpfst wie eine Kuh

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Ich weiß nicht, ob meine Gebete erhört wurden, oder ich momentan einfach eine Menge Glück habe, aber als ich vorhin beim Apfeltalk das hier gelesen habe, wurde ich von einer Welle Glückshormone überwältigt. Es gibt tatsächlich ein von der Story her angeblich 1 zu 1 identisches Monkey Island 1 fürs iPhone. Die Grafik ist angeblich etwas aufpoliert, lässt sich auf Wunsch – für Nostalgiker wie mich – auch auf die alte Pixelgrafik umstellen.

Falls es tatsächlich Leute gibt, die Monkey Island nicht kennen, möchte ich abraten, das folgende Video zu betrachten: Spoilergefahr. Ansonsten hier aufgrund des Anlasses nochmal der Monkey Island Flashfilm von MajusArts.

Der Preis für die App beläuft sich auf 5,99 und der Download ist 351 MB groß. Das Ganze kann im App Store hier geladen werden.

Neue Werbekampagne fürs iPhone

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Das, was das iPhone so besonders macht, ist sicherlich vor allem die Erweiterbarkeit durch die nahezu unzählbare Anzahl an Zusatzprogrammen. Von Tools für die Finanzverwaltung über Fototools, Produktivitätstools bis hin zu selbstverständlich Unmengen an Spielen gibt es fast alles. Und genau dort setzt die neue Werbekampagne von Apple für das iPhone an: Es gibt für alles eine App.

Es gibt drei neue Werbespots, die jeweils die Bedürfnisse verschiedener iPhone-Nutzer skizzieren. Sei es der Student, der gerne schauen möchte, ob in Campus-Nähe eine Wohnung frei ist, sei es der Office-Mensch, der schnell Buchungen überprüfen möchte, oder sei es der Naturbegeisterte, der wissen möchte, ob der gesichtete Vogel wirklich ein Rotkehlchen ist. Das Fazit ist jeweils, dass es eine App für jedes Bedürfnis gibt. Wer sich die Vielzahl an Applikationen im App Store anguckt, wird sicherlich auch zu dem Ergebnis kommen, dass das an der Wahrheit zumindest nah dran ist. Es gibt wirklich viele tolle Programme für die verschiedensten Bedürfnisse. Kein Wunder also, dass mittlerweile schon knapp eine Milliarde Apps aus dem App Store geladen wurden. Hier die neuen Werbespots:

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