Slide to Unlock – Analoge Apple-Liebe für den Hausgebrauch

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Wer mich kennt weiß, wie sehr ich mein Mobiltelefon mit dem Apfel drauf schätze. Ja, mein iPhone war mir schon in verflixt vielen Situationen ein wichtiger Helfer:

  • wenn ich mich wieder in Hamburg verlaufen wollte, als Navigationsgerät mit Google Maps oder später Navigon (dann aber im Auto),
  • wenn ich mal wieder im Zug unterwegs war, für das rechtzeitige Finden meines Anschlusses oder die mobile Planung der Strecken (DB Locator sei Dank),
  • um mich von meiner Flugangst abzulenken, indem ich einfach fleißig am spielen war,
  • um unterwegs den Überblick über wichtige Mails (Himmel, hat es mir da schon oft bei geholfen!) und Online-Aktivitäten zu behalten, oder
  • um mittels Wikipanion, IMDB-App oder ähnlichem mal schnell Informationen nachzuschlagen, die mir gerade mal wieder nicht einfallen wollten.

Umso mehr habe ich mich vor kurzem über eine Sendung vom Geekstuff-Supplier meines Vertrauens, getDigital, gefreut. Nach einem sehr netten Gespräch mit Phillip Stern auf der Cebit ergab es sich, dass ich nicht nur ein wunderschönes Blogger-Shirt bekommen habe – mit welchem ich immer mal gerne in der Hochschule bei den Informatikern für leuchtende Augen gesorgt habe – sondern auch im Verteiler gelandet bin. Und so bekam ich öfter einmal Nachrichten über neue Produkte. Ein wenig wie Newsletter, nur irgendwie willkommener.

Nach einer solchen Nachricht schaute ich vor einer Weile einmal im Sortiment bei getDigital und entdeckte die Vielfalt Produkt gewordener Geek-Träume. Besonders angetan hatte es mir eine Fußmatte, auf der der Schriftzug “Slide to unlock” zu lesen war. Eben genau der Schriftzug, mit welchem einem das iPhone zu verstehen gibt, wie man es denn entsperrt. Eine analoge Homage an mein derzeitiges Lieblingsgadget also. Da ich in absehbarer Zukunft umziehen werde, wäre so eine Fußmatte außerdem doppelt willkommen.

FussmatteSlideToUnlock.jpg

Vor ein paar Tagen habe ich dann von getDigital obige Fußmatte zugesendet bekommen. Ohne Bestellung. Einfach so. Eine wirklich gelungene, und äußerst tolle Überraschung. Nicht nur das es genau meinen Geschmack trifft, nein auch das Timing war also ziemlich gut. Und ich freue mich schon drauf, die Fußmatte dann bald einzuweihen.

Disclosure: Ja, dieser Artikel ist selbstverständlich auch ein Dankeschön für die nette Überraschung. Da ich auf der Cebit jedoch wie oben erwähnt ein nettes Gespräch mit Herrn Stern hatte, und weiß, dass auch befreundete Blogger schon öfter mit getDigital zu tun hatten, schäme ich mich nicht dafür, ihnen nun ein paar werbende Worte gewidmet zu haben.

Mixtape-Tipp – dela – The Robert Glasper Beat Tape

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Ich finde es musikalisch immer interessant, wenn Produzenten bestimmte Dinge neu interpretieren. Ob das nun die Mashup-Kultur ist, Dubplates, Remixes oder eben Neuinterpretationen von bestimmtem Material. Es ist spannend zu sehen, wie sich ein bestimmter musikalischer Kontext weiterentwickelt unter dem Einfluss einer persönlichen Perspektive. Das fand ich auch schon beim Grey Album von Danger Mouse ziemlich gut – als er Jay-Z’s Vocals vom “Black Album” mit Beats aus Samples des “White Album” der Beatles unterlegte.

dela - The Robert Glasper Beat Tape

Eine ähnliche Neuinterpretation ist das folgende Beat-Tape von dela. dela hat sich “In my Element” von Robert Glasper vorgenommen. In seinen eigenen Worten sagt er, dass er das Gefühl hatte, viele der Interludes hätten schon so etwas wie ein HipHop-Gefühl in sich gehabt. Also entschied er sich, ein Beat-Tape komplett aus Samples dieses Albums zu machen. Und wie man sich denken kann, kommt ein enorm entspanntes jazziges Beat-Tape heraus, wenn man sämtliche Samples aus der Platte eines Jazzpianisten nimmt. Und so ist “The Robert Glasper Beat Tape” eine wirkliche tolle musikalische Neuinterpretation geworden, die dem jazzigen Gefühl noch eine Prise HipHop hinzufügt, der Musik jedoch nicht die Wärme nimmt. Ein hervorragendes Mixtape für entspannte Abende, Wochenenden oder zum relaxten Hören nebenher. Eine absolute Hörempfehlung!

Tracklist:

1. Kiss

2. The Thief’s Theme

3. Get Busy

4. Something New

5. Dizzy

6. Can It B So Simple

7. Jay Hova / Music (Final Mix)

8. Tribute

9. Praise & Praise

Das Mixtape kann bei dela’s Bandcamp heruntergeladen werden. Und ich finde, mehr Artists sollten ihre Mixtapes bei Bandcamp hosten. Klasse Service!

(via)

Mixtape-Tipp: Ayomari – The Peanutbutter & Jelly Solution

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Seit längerem mal wieder ein Mixtape, das mir gut genug gefällt, darüber ein wenig zu schreiben. Es gab zwar in letzter einige schöne Tapes, aber nie so die wirklichen Kracher dabei aus meiner Sicht. die liefen dann ein oder zwei Mal und das war es dann auch schon wieder.

Doch nicht so mit Ayomari’s grandiosem Tape “The Peanutbutter & Jelly Solution”. Das höre ich zwar momentan noch im zweiten Durchlauf, weiß aber jetzt schon, dass es nicht dabei bleiben wird. Denn dieses Mixtape fesselt mich einmal wieder richtig.

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Zugegeben, das Artwork irritierte mich ein klein wenig, aber der fröhlich strahlende junge Mann auf dem Cover passt an sich ganz gut zum Tape, wie ich finde. Die Klänge sind entspannt und melodisch, klingen teilweise ein wenig jazzig und können herrlich im Hintergrund laufen. Der Rap ist aber von Flow und Inhalt auch gut genug, als das man ihn aufmerksam mitverfolgen kann. Humorvolle Glanzpunkte finden sich ebenso wie gekonnte technische Finessen, wenn dann doch einmal kurzzeitig das Raptempo angezogen wird. Teilweise klingt der Rap auch fast wie gesungen, ist aber stets noch als Rap zu erkennen.

Die Beats sind durchweg sehr hochwertig. Die Produktionen kommen u.a. aber auch von Namen wie Large Professor, Just Blaze oder Sa-Ra Creative Partners. Und die sprechen eben für eine gewisse Qualität, die vielen Mixtapes einiges voraus ist. Unterm Strich kann ich sagen, hat das Mixtape für mich durchaus Albumqualität.

Trackslist:

01. Choke Sandwich (Prod. by DizzyBeat Smith)

02. Happy Thoughts feat. TiRon (Prod. by Shondre Lerche & DJ Dahi)

03. Deleted Message (Interlude)

04. So-Called Twenties (Prod. by Cook Classics)

05. I Wanna (Journey) (Prod. by Les Nubians)

06. Just A Dreamer feat. TiRon & Tunji (Prod. by 5kin&Bone5)

07. Day By Day feat. TiRon (Prod. by SA-RA Creative Partners)

08. PB Manifesto (Prod. by Just Blaze)

09. Up feat. Charis (Prod. by Large Professor)

10. Why Can’t It (Prod. by James Poyser)

11. Body Language (Prod. by Corey ‘Latif’ Williams)

12. Everything Is Going Fine feat. TiRon (Prod. by Exile & Phonix)

13. Saved Message (Prod by Shuggie Otis)

Das Tape kann hier heruntergeladen werden, und gefunden habe ich es einmal mehr bei der Mixtapesammelstelle.

Mixtape-Tipp: AB – Student of my Dream

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Für die besinnlichen Tage kommt es auch auf die richtige Musik an, um in Stimmung zu kommen. Ich hatte mir eigentlich extra dafür “The Christmas Selection Vol. 2” via iTunes geladen – eine Sammlung von 46 Klassikern von Größen wie Bing Crosby oder Frank Sinatra für günstige 4,99 €. Aber irgendwie ist es auf Dauer auch nicht befriedigend, nur pure Weihnachtsmusik zu hören. Aber so richtig was böses wollte ich auch nicht. Es sollte schon gemütlich bleiben. Auftritt AB.

AB - Student of My Dream

Entgegen der normalen Tendenz bei Mixtapes auf diesem Blog wird hier nur sehr wenig gerappt. Im Grunde genommen liefert AB lupenreinen Soul, wenn auch hier und da mal kombiniert mit HipHop Elementen. Er selbst begnügt sich allerdings mit Gesang und das auch mal A capella. Jedoch gelingt es AB immer, nie vollständig ins klebrig süße abzudriften, sondern stets eine gewisse Würze beizubehalten. Zudem bringt er mit Leuten wie Black Milk, Elhi, Bishop Lamont und Slum Village ja auch nicht gerade Leichtgewichte des Rapgames mit. Von da verwundert es nicht, dass das Tape eine durchweg hohe Qualität bieten kann. Die Produktionen kommen von AB selbst, aber auch von Black Milk, 14KT und Slimkat78. Das Klangbild ist ziemlich homogen und sorgt dafür, dass man das Tape in seiner Gesamtheit gut durchhören kann, ohne über dieses und jenes zu stolpern. Einzig die zwischendurch platzierten Interviews empfinde ich ein wenig als störend, aber die wirklich sehr gute Musik machen für mich einiges wieder wett. Absolut zu empfehlen!

Tracklist:

1. Turn Ya ON

2. AB’s Theme

3. Pay Attention Part I with AB

4. Kiss Yah

5. Howard Girls w/ Brandon Hines, Geno Young, and Eric Roberson

6. AB is Heartless

7. T3 Speaks on AB

8. Feels So Good w/ Slum Village

9. Less Than Enough w/ 14KT

10. Pay Attention Part II w/ 14KT

11. Soul Can You Feel Me

12. Reppin For You w/ Black Milk

13. Funk Box

14. Rockish Funk

15. Black Milk Speaks on AB

16. Go At It w/ Phat Kat, Elzhi, Black Milk, and Bishop Lamont

17. Take Da Funk OFF

Den Download findet ihr hier, sowie ich das Mixtape hier gefunden habe.

Appventskalender – Täglich ein Spiel gratis

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Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, und …. dann ist der Speicher meines iPhones voll. Jedenfalls wenn es so weitergeht mit dem Appventskalender. Dort wird jeden Tag ein Spiel für iPhone / iPod touch verschenkt. Also einfach die Seite ansurfen, schauen, was heute hinter dem Türchen steckt und direkt zu iTunes surfen und laden. Die Spiele sind immer nur für einen Tag kostenlos geschaltet, daher lohnt sich ein täglicher Besuch auf jeden Fall.

Mit 33rd Division wurde am 1.12. ein Spiel verteilt, dass sehr an Flight Control oder Harbor Master erinnert, und somit echten Klassikern folgt. Am 2.12. gab es dann Tridefense, eine Tower Defense Variante mit ihren eigenen Features. Es ist sicherlich für jeden etwas dabei, und man kann gespannt sein, was dort noch alles kommen mag. Und da es die Programme ja kostenlos gibt, lohnt es sich auf jeden Fall, die Speile einfach mal zu testen. Also, auf eine frohe und verspielte Vorweihnachtszeit!

Twitter-Wandkalender – Druckerei.de Gewinnspiel

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Ich bin mittlerweile doch langsam dazu übergegangen, Termine in Kalender einzutragen. Irgendwann wurde es doch zuviel um es sich immer alles zu merken. Ich verwalte den Großteil digital – iPhone und iCal sei Dank, finde es jedoch ungemein praktisch mithilfe eines Wandkalenders eine haptische Übersicht immer präsent zu haben. Und was gibt es für den bekennenden Internet-Vielnutzer schöneres als einen Wandkalender im Twitter-Design? Vermutlich nichts, stimmt.

Twitter Wandkalender von Druckerei.de

Das haben sich wohl auch die Leute von Druckerei.de gedacht und den obigen Kalender entworfen. In einem Gewinnspiel auf ihrem Blog verlosen sie nun jede Menge dieser Kalender an Leute, die ihnen bei Twitter folgen, und die mit einem Tweet teilnehmen können. Eine Vorlage dafür gibt es im oben verlinkten Blogartikel. Was ich besonders toll finde ist, dass auch Blogger miteinbezogen werden, wenn sie über die Aktion berichten. Diese bekommen dann definitiv 3 Exemplare der schicken Kalender. Das macht bei einem Maß von 100 x 70 cm also über 2 Quadratmeter “Kalenderawesomeness” für einen Blogbeitrag. Finde ich klasse, zumal ich auch schon Leute wüsste, die man damit beglücken kann.

Und da der Kalender auch so schön auf Anzeichen von Twittersucht verweist, möchte ich mich hiermit zumindest dahingehend outen, dass mir der Dienst enorm ans Herz gewachsen ist, und ich dadurch viele interessante Inhalte entdeckt und ebenso viele interessante neue Leute kennengelernt habe. Gestern auf dem ConventionCamp in Hannover sogar mal live und in Farbe.

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