Scroll-Edition der Weltkompatk und “Beschimpfungen aller Art” – ein Kommentar

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Den nachfolgenden Kommentar habe ich als Statement im Blog von Frank Schmiechen, stellvertretender Chefredakteur der WELT, auf den Artikel “Beschimpfungen aller Art” abgegeben. Aufgrund der Länge, und in der Hoffnung, auch fernab von der teils recht hitzigen Debatte ein bißchen darüber zu sprechen, habe ich mich entschlossen, mein Statement auch hier noch einmal zu veröffentlichen.

“Einleitend möchte ich sagen, dass ich mich weder als aktiver Blogger noch als Journalist verstehe, und die Thematik ein klein wenig von außen zu betrachten versuche.

Die von Sascha Pallenberg im ersten Kommentar zitierte Aussage „Heute erscheint WELT KOMPAKT wieder in bewährter Form. Die meisten von Ihnen werden erleichtert sein. Wir sind es auch.“ ist unglücklich. Ich habe vorhin im anderen Artikel “Scroll-Groll” gelesen, es sei ein kurzes Statement gewesen, das eilig herunter getippt wurde. Entschuldigung, aber solch eine “Ausrede möchte ich ungern gelten lassen. Gerade eine angeblich mangelnde Sorgfalt vor dem Publizieren ist doch immer das Todschlagargument, welches die Blogger von den selbst betitelten “Qualitätsjournalisten” unterscheiden soll. Dann erwarte ich von jemandem, der sich selbst ja offensichtlich eher dem Qualitätsjournalismus zuordnet eben jene Sorgfalt. Und wenn es nur ein kurzes Statement ist. Nicht umsonst heißt es doch so oft, der Stift sei mächtiger als das Schwert.

Ebenso finde ich es traurig, wie beinahe schmollend geschrieben wird, dass doch niemand die Scroll-Edition dafür lobe, dass die Idee so mutig und innovativ sei. Nun, ich finde die Idee auch mutig. Es ist eine (bei mir) willkommene Geste, eine dargereichte Hand. Das ein erstes Aufeinandertreffen der Blogosphäre mit ihrem “Endgegner” Springer nicht Friede, Freude und Sonnenschein überall hervorruft sollte doch jedem vorher klar gewesen sein, der sich ein klein bißchen damit auseinander gesetzt hat, oder? Recherche anyone? Seitens der Printvertreter war sicherlich die Ansprache nicht immer glücklich und auch die Rahmenbedingungen ließen teilweise zu wünschen übrig, und als Außenstehender verlor ich vor lauter Hin und Her in Blogs über Bezahlung oder doch nicht total den Überblick. Transparenz von vornherein wäre hier wünschenswert gewesen. Aber dies nur so als Rat für eine – ja ich wage es das zu sagen – Fortsetzung.

Was ich von der Scrolledition persönlich mitgenommen habe, war, dass Blogger sich mit Layouts scheinbar nicht so gut auskennen – Abstände und Zeilenbreiten etc. – und für viele der Springer-Verlag ein größeres Reizthema ist als für so manchen Bullen auf Steroiden ein rotes Tuch. Was ich persönlich schade finde. Ich stimme weiß Gott nicht allzu oft mit Kommentaren und Meinungen überein, die der Verlag veröffentlicht, aber das kommt mindestens genauso oft in Blogs vor. Und ich empfinde beides eher anstoßend zum Denken, als abstoßend zum Übergeben. Aber das scheint eine nicht allzu weit verbreitete Auffassung zu sein.

Im Übrigen möchte ich noch kurz darauf hinweisen, wie oft im Rahmen dieser Diskussion ein “Fehler” gemacht wird, den wir alle immer aufs bitterste im Rahmen der Zensursula-Debatte vorgeworfen habe: Alle sprechen von “der Blogosphäre” und “den Digital Natives” und der “digitalen Avantgarde” als wäre es eine homogene Gruppe. Genauso, wie es im Streit um Netzzensur immer mit “die Internetgemeinde” geschah. Merkt ihr selber, oder? Hab ich sogar selber im Kommentar geschrieben, darum werfe ich jetzt nicht den ersten Stein.”

Ich weiß, dass ich sage, ich sei kein Blogger, und dennoch veröffentliche ich dies auf diesem – meinem – Blog. Erklärend möchte ich anmerken, dass ich mich nie als derart aktiver Teil einer “Blogosphäre” – da, es passiert mir schon wieder – gesehen habe. Was mich interessiert, begeistert, fasziniert oder irgendwie bewegt hat, habe ich oft geteilt, kommentiert, oder eben selbst hier veröffentlicht. Einige Themen, weil sie mich persönlich berühren, andere, weil man an ihnen nicht vorbei kam, und wieder andere, weil mir die Diskussion zu diesem Thema betroffen hat, wie in diesem Fall. Denn die Scroll-Edition war für mich weder das große Highlight, noch der totale Reinfall. Es war ein Experiment, mit gemischt zu betrachtendem Resultat. So einfach. Für mich zumindest.

To Flash or not to Flash – Apple vs Adobe

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Ich verfolge aus persönlichem Interesse – da ich einen Mac und ein iPhone nutze und nebenbei immer mal wieder mit Flash arbeite – den Konflikt rund um Apple’s Entscheidung, Flash nicht auf mobilen Endgeräten zu unterstützen. Die Diskussion rund um Flash auf iPhone, iPod touch und jetzt auch auf dem iPad wird dabei zunehmend hitziger.

Am Donnerstag, dem 29.04.2010 veröffentlichte Steve Jobs einen Brief auf der Apple Seite, in dem er in sechs Punkten schildert, warum Apple Flash auf seinen mobilen Geräten nicht unterstützt. So nennt er zum einen, dass Flash ein propietäres Format sei und man lieber auf offene Standards wie HTML5 setze. Zudem verringere Flash die Batterielaufzeit, da insbesondere Videos über die Software gerendert werden müssten, während der H.264 hardwareseitig gerendert wird. Weitere Punkte sind Probleme bei der Bedienung – Rollover, welches nur mit der Maus und nicht bei Touch-Devices möglich sei – Sicherheitsprobleme bei Flash und die Tatsache, dass sich Tools, die auf mehrere Plattformen ausgelegt sind, immer den kleinsten gemeinsamen Nenner bilden, und nie das volle Potenzial einer Plattform ausschöpfen. Steve Jobs spricht davon, dass man diese Kompromisse nicht eingehen will und den Kunden das beste Erlebnis bieten will.

In einem Interview mit dem Wall Street Journal erwiderte Adobe-CEO Shantanu Narayen, dass es Adobe’s Vision sei, die besten Produkte für plattformunabhängigen Content zur Verfügung zu stellen. Zudem verweist er darauf, dass es Apple’s Versäumnis sei, eine entsprechende Hardware-Unterstützung für Flash auf dem iPhone bereitzustellen, ebenso wie die Tatsache, dass Flash der Hauptgrund für Abstürze auf dem Mac sei, auch ein Problem des Betriebssystems von Apple sei.

Aus meiner persönlichen Perspektive tendiere ich ein klein wenig in Richtung Apple. Ich kann leider nur bestätigen, dass Flash’s Performance auf dem Mac absolut lausig ist. Die CPU-Auslastung geht in astronomische Höhen und wenn Safari bei mir mal abstürzt, dann meist wegen Flash – wobei ich zugeben muss, dass Safari bei mir sehr selten mal abstürzt. Zudem hatte Adobe jahrelang die Chance, Flash für Mac OS X anzupassen und zu optimieren, ohne bisher ein vernünftiges Ergebnis zustande zu bringen. Die markigen Worte Narayens, man könne ein tolles Ergebnis für iPhone OS liefern, wenn Apple Adobe nur ließe halte ich daher für absolut unrealistisch.

In gewisser Weise finde ich es natürlich kritisch, dass Apple mit den Kontrollen im AppStore das System derart stark schließt und reguliert, und ich wäre durchaus froh über eine Stück weite Öffnung. Apple hat doch mit Webkit bewiesen, dass offene Technologien auch für Apple funktionieren können.

Im Endeffekt muss ich jedoch sagen, dass ich nach knapp anderthalb Jahren iPhone-Nutzung Flash nun wirklich nicht vermisst habe auf dem iPhone. Für viele Webanwendungen gibt es Apps, Spiele bekomme ich ebenfalls aus dem AppStore – auch umsonst – und somit hatte ich bisher noch nicht die Erfahrung, dass mir für einen Anwendungsfall nun Flash fehlte. Und der Mobile Safari ist bei mir noch nie abgestürzt. Das jedoch nur als kleiner Punkt.

Ich rate jedem, sich die beiden Äußerungen der CEOs einmal zu Gemüte zu führen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Hoffnungen für das iPhone 4G – eine Reaktion

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Für Sommer wird fest mit dem iPhone 4G gerechnet. Wie bei Apple nicht unüblich äußern sich zahlreiche Blogs – ob groß ob klein – zu den Erwartungen an das neue Smartphone aus dem Hause Apple. Ich empfinde das zwar teilweise als amüsant, aber beim 100. Artikel, wo recht alte Forderungen dann doch wieder als “Neuerungen” verkauft werden fange ich an, das Abarbeiten des Themas als müßig zu empfinden. Es folgt meine kleine Reaktion.

1. Fingerprint Reader

Bei einigen Notebooks und auch bei einigen Tastaturen schon integriert. Einen wirklichen Mehrwert für das iPhone sehe ich nicht. Das Gerät zeichnet sich bisher dadurch aus, eine enorm simple Bedienung zu haben. Ein Knopf unten, dazu ein Kippschalter für das Stummschalten, eine Lautstärkekontrolle und ein Knopf um den Bildschirm zu sperren. Ansonsten: Bildschirm. Touchscreen um genau zu sein. Und gerade diese Simplizität zeichnet das iPhone in meinen Augen aus. Warum hier ein weiteres Gimmick / Feature erbeten wird, das den Mehrwert nicht signifikant steigert erschließt sich mir nicht. Apple hoffentlich auch nicht.

2. Ein weiterer Lautsprecher

Eine Forderung, die an sich Sinn macht. Ich empfinde es häufig als problematisch, gerade wenn ich auf dem iPhone spielend Zeit vertreibe, dass ich den einen Lautsprecher beim Festhalten des iPhones bedecke. Da wäre es nicht ganz verkehrt, sich Gedanken drüber zu machen. Der Unsinn beginnt für mich bei der Argumentation es gehe um den Stereoklang. Es gibt nicht wenige, die bereits bei kleinen Fernsehern in Frage stellen, ob deren 2 Boxen Sinn machen, da der geringe Abstand zwischen beiden Lautsprechern kein echtes Stereoerlebnis erlaube. Aber dann bei einem Gerät in der Größe des iPhones?

3. Steckplatz für Speicherkarten

Eine Sache, die mich am iPhone immer begeistert hat war im Gegensatz zu vielen anderen Handys der vorhandene Speicher. Ich habe das 3G mit 16 GB und bin vollkommen zufrieden. Ab und an mal einen Podcast für unterwegs aufspielen, eine gute Mischung verschiedener Alben – ein paar Klassiker, die quasi ständig drauf bleiben, und ein paar aktuelle Sachen für die Abwechslung – und eine Horde Apps. Hat immer gereicht. Auch wenn ich viele Fotos gemacht habe. Es gibt bereits Modelle mit 32 GB. Vielleicht kann man da nochmal dran drehen und vielleicht 64 draus machen. Aber eine Notwendigkeit von Speicherkarten sehe ich nicht. Ob ich das Telefon in das Dock stelle, oder eine Karte herausfrickeln muss, für mich ändert sich wenig. Halte ich auch für sehr unwahrscheinlich, da Apples Desktops und auch Laptops gerade mal SD-Kartenleser haben. Und zurück zu den Zeiten, wo mein Rechner einen 9-in-1 Leser hatte möchte ich eigentlich auch nicht.

4. Multitasking

Ok, es deutet sich an, dass das iPhone OS 4.0 Multitasking erlauben wird. Aber ganz ehrlich: iPhone-Apps sind größtenteils so aufgebaut, dass sie direkt dort wieder einsteigen, wo man sie verlassen hat. Ein aufwändiges neues Starten und durch Menüstrukturen arbeiten wie bei vielen Desktop-Programmen fällt bei einer Vielzahl von Apps somit weg. Ich weiß, das Umdenken von dieser Zeit hin zu der neuen Arbeitsstruktur mit Smartphones ist nicht einfach, aber ich habe in den knapp anderthalb Jahren – durchaus sehr intensiver- iPhone-Nutzung selten das Gefühl gehabt, jetzt unbedingt zwischen Apps switchen zu müssen.

5. Kategorien für Apps

Dieser Wunsch löst bei mir auch beim wiederholten Lesen große Verwunderung aus. Wieso? Das iPhone bietet die Möglichkeit, Apps auf verschiedenen Homescreens anzuordnen. Ich mache das auch seit Anbeginn meiner iPhone-Nutzung so. Ich habe die nativen iPhone Apps vorne drauf, es folgt ein Screen mit Apps die überwiegend mit Netzwerken und Social Media zu tun haben (Facebook, LinkedIn, Xing, Flickr, Tweetie2…), dann Apps, mit denen ich wirklich eher Arbeit verrichte (Evernote, Things, Mindnode, Dropbox…) und so weiter, bis ich die hinteren Screens dann mit einer Vielzahl von Spielen befüllt habe. Und trotz einer Fülle von 127 Apps laut iTunes – von denen allerdings einige nicht installiert sind – verliere ich nicht die Übersicht. Ich frage mich auch, was die Alternative sein soll. Ein Startmenü wie es Windows Mobile hat? Bitte nicht. Mac OSX hat übrigens auch keine Kategorisierung von Programmen – wenn ich es mir recht überlege hat Windows die auch nur bedingt.

6. Front-Kamera für Videotelefonie

Gerade jetzt, wo es möglich wird mit Apps wie Skype für das iPhone auch VoIP über das 3G-Netz zu nutzen wäre es sinnvoll, Videotelefonie technisch zu ermöglichen, indem man eine Kamera auf der Vorderseite platziert. Gerade von Apple, die mit der eingebauten iSight-Kamera scheinbar so sehr auf Videotelefonie setzen, würde ich so etwas erwarten. ISt für mich auch die logische Konsequenz aus den o.g. Entwicklungen.

7. Mehr Speicher, längere Akkulaufzeit

Höher, schneller, weiter. Eine Forderung nach mehr ist glaube ich so alt wie die Menschheit selbst. Nichts neues, nichts ungewöhnliches, nichts unerwartetes. Glaube schon, dass es kommen wird, die Frage wird lediglich sein in welchem Maße.

8. Austauschbare Akkus

Da scheidet sich mein eigener Geist. Einerseits wäre es schön. Als aktiver Nutzer von Ortungsdiensten und Diensten wie Foursquare und Gowalla, sowie Mobiltwitterer und Musikliebhaber strapaziere ich meinen Akku viel. Erst vor kurzem bei einem Besuch in Hamburg war bereits am frühen Nachmittag der Akku nahezu leer – auch Google Maps sei Dank. Andererseits fährt Apple mit den Unibody MacBooks (auch bei den Pro-Modellen) eher eine Politik der nicht wechselbaren Akkus. Halte ich also für sehr unwahrscheinlich. Da ich mir bei Gravis neulich einmal die iPhone-Cases mit integriertem externen Akku angeschaut habe weiß ich aber auch, dass es alternative Lösungen gibt.

9. Bessere Kamera und Blitz

Ich habe lange mit mir selbst hadern müssen, was ich davon halten soll. Seit ich selber mit meiner DSLR unterwegs verfluche ich die iPhone-Kamera für ihre miserable Qualität ja noch viel stärker als vorher. Ich weiß aber auch, dass Kameras in Smartphones / Handys ohnehin nie eine ausreichende Qualität erreichen werden. Ein Blitz wäre noch eine Idee, um wenigstens bei schlechten Lichtverhältnissen für ein wenig Verbesserung zu sorgen. Für die Art Schnappschüsse für die man eine Handykamera aber in der Regel nutzt reicht mir die iPhone-Kamera durchaus. Eben ein kurzer Snapshot um etwas für Facebook oder Twitter zu dokumentieren? Ein neues Kleidungsstück fotografieren um es per WhatsApp an meine Freundin zu schicken um mal anzuhorchen, ob sie so noch mit mir vor die Tür geht? Reicht.

10. Synchronisieren per Bluetooth oder WLAN

Vollste Zustimmung. Viele meiner Apps synchronisieren sich per WLAN: 1Password, Things, Files, Mindnode, in gewisser Weise nutzt auch die Remote dieses System. Es wäre herrlich, endlich Daten nicht mehr per Kabel synchronisieren zu müssen, sondern einfach Bluetooth und oder WLAN aktiviert zu haben und so Daten auszutauschen. Mir persönlich wäre WLAN allerdings aus Sicherheitsgründen wesentlich sympathischer. Hauptsache weg vom Kabelzwang.

11. Bessere Auflösung des Bildschirms

In puncto Helligkeit und Darstellungsqualität habe ich wenig Grund zur Klage. Das einzige was mich diesbezüglich reizen würde, wäre eine Optimierung des Stromverbrauchs des Displays, da die Displays ja bekanntermaßen einer der größten Stromfresser bei Handys sind. Eine höhere Auflösung erwarte und erhoffe ich nicht.

12. Eine “echte” Tastatur

Ja, viele vermissen nach wie vor das haptische Feedback echter Tasten. Ich denke, das ist in der Tat eine Geschmacksache. Ich nutze das iPhone seit anderthalb Jahren und vermisse die Tastatur nicht. Ich habe mich mit der Steuerung per Tastatur auf dem Touchinterface gut arrangiert, insbesondere seit es in fast allen Anwendungen – und endlich auch in der Messages- und Mail-App -den sog. Landscapemodus, also das Querformat gibt, welcher die Tastatur größer darstellen kann.

13. Rückkehr zu einem Metallgehäuse

Mir ist das iPhone am Wochenende zum allerersten Mal ernsthaft heruntergefallen. Aus der Hosentasche auf einen gefließten Boden. Die Kratzspuren am sind derart minimal, dass sie mir erst vorhin aufgefallen sind, obwohl ich es natürlich bereits direkt nach dem Vorfall überprüft habe. Optisch fände ich es nur konsequent, das iPhone den Unibody MacBook Pros folgen zu lassen. Eine Notwendigkeit besteht für mich nicht direkt, aber ich würde mich auch nicht wehren.

14. Verbesserung der Kopfhörer

Meine persönliche Lieblingsforderung, da ich selbst schon so manches Stoßgebet Richtung Cupertino gesendet habe, damit sie doch bitte die Kopfhörer verbessern. Es dauerte nicht allzu lange da hatte der rechte Lautsprecher einen Wackelkontakt, das Mikrofon scheinbar auch. Auch die Steuerung des integrierten iPods per “Fernbedienung” im Headset war auf Dauer nicht sonderlich zuverlässig. Hier setze ich wirklich Hoffnung in Apple, dass sie an der Qualität der Kopfhörer einiges verbessern. Ob dieser Wunsch erhört wird ist für mich jedoch eher fraglich.

Dies ist meine ganz persönliche Ansicht zu den unzähligen Ideen, Vorschlägen, Forderungen und Wünschen, die sich an das iPhone 4G richten. Natürlich entspricht dies auch meiner eigenen Nutzung des iPhones. Leute, die das iPhone anders nutzen werden sicher auch andere Anforderungen haben. In diesem Fall gibt es dafür ja die Möglichkeit, abweichende Meinungen oder ergänzende Ideen in den Kommentaren zu äußern.

Der Deutschland-Plan – SPD erklärt Steinmeiers Masterplan

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Politik geht an mir nicht spurlos vorbei. Ich interessiere mich dafür und verfolge sie aktiv. Und das auch schon bevor es durch die Zensursula-Debatte hip wurde, sich dazu zu äußern. Ich habe mich zwar bisher wenig politisch engagiert – mein Einsatz beschränkte sich auf die Unterstützung meines Vaters auf kommunalpolitischer Ebene – aber eigentlich lag das überwiegend an den falschen Leuten vor Ort, bei denen ich fast immer das Gefühl hatte, auf taube Ohren zu stoßen, obwohl man sich eigentlich an der sog. Basis befindet.

Dieses Jahr ist wieder Bundestagswahl, und obwohl es als Blogger ja eigentlich viel passender wäre, jetzt die Piratenpartei zu loben, möchte ich auf einen Spot der SPD hinweisen. Die Partei, die in letzter Zeit für ihr Einknicken bei der Zensursula-Gesetzgebung als Verräterpartei gebrandmarkt wurde. Die allerdings wohl mittig genug sein muss, dass sie von links und von rechts angegriffen wird. Zum Vergleich: Habt ihr schonmal erlebt, dass die CDU von rechts angefeindet wurde? Könntte das daran liegen, dass sie selbst sich stark am rechten Rand bewegt?

Viele behaupten, Frank Walter Steinmeier mache unseriöse Versprechen, wenn er von Vollbeschäftigung redet. Es wird gerne ausgeklammert, dass er als Zeitrahmen 2020 genannt hat und nicht das ende der nächsten Legislaturperiode. Eine Verbesserung der Haushaltssituation sollte ebenfalls in einem solchen Zeitrahmen möglich sein. Allerdings nur, wenn sich die Regierungsparteien nicht durch parteitaktisches Verhalten weiter gegenseitig blockieren. Ich fände es wichtig, mehr weg von Parteipolitik und wieder mehr hin zu Sachentscheidungen zu kommen. Basierend auf Fakten, nicht auf Fraktionszwang.

Ich finde die Botschaften der SPD-Vision Clips größtenteils gut. Ja, ich oute mich. Mir gibt sowas zumindest ein Stück weit Hoffnung. Es hat für mich nicht die messias’schen Ausmaße des Obama-Hypes, aber genau das finde ich eigentlich sehr sympatisch. Und eine Kanzlerin, die sich wann immer es brennt auf Auslandsreise befindet, kann ich auch nicht gebrauchen.

Für alle, die sich fragen, was denn nun Frank Walter Steinmeiers Deutschland-Plan ist, sei hier das Video empfohlen. Ich wundere mich lediglich, warum ausgerechnet eine Abstraktion von Sascha Lobo stellvertretend für die Webbranche herhalten muss. Aber das ist Geschmackssache.


TwitterVZ – Wird twitter jetzt Mainstream?

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Wer in der deutschen Twittersphäre aktiv ist, kam in den letzten Tagen nicht um ein Thema herum: Die VZ Gruppe integriert Twitter in den Buschfunk. Somit können nun Twitterupdates vom eigenen Account direkt in den Buschfunk veröffentlicht werden, genauso wie kurze Updates im Buschfunk direkt in den eigenen Twitterfeed kommen. Jetzt wissen wir auch endlich alle, warum der Buschfunk immer auf 140 Zeichen limitiert war – genau wie Tweets, so ein Zufall. Doch gehen wir das Ganze mal Schritt für Schritt durch.

Wie verbinde ich meinen Twitteraccount mit meinem VZ-Konto?

In den Profileinstellungen (zu erreichen über die Schaltfläche “Mein Account“) ist nun ein neuer Unterpunkt “Verbindung mit Twitter”. Eine kurze Belehrung über die Funktionsweise wird gefolgt von einem Button “Accounts verbinden”. Dem Klick auf diesen Button folgt eine weitere kurze Belehrung über die Datenverarbeitung. Hier kann man noch einmal auswählen, ob man diesen Schritt wirklich vollziehen will. Gerade die vielen Hinweise auf die sich ergebenden Implikationen mit der global sichtbaren Veröffentlichung finde ich gut, da man ja davon ausgehen muss, dass viele VZ-Nutzer sich trotz der vielen Datenschutzkontroversen nicht allzu eingängig mit dem Thema befasst haben.

Sollte man dies bestätigt haben, wird man auf die Twitterseite weitergeleitet. Man sollte hier schon angemeldet sein, da sonst die Verbindung über die OAuth-Schnittstelle von Twitter nicht funktioniert. Leider versäumt es die VZ Gruppe, hierauf hinzuweisen. Es folgt lediglich eine nicht allzu vielsagende Fehlermeldung. Falls man jedoch eingeloggt ist, erscheint eine Frage seitens Twitter, ob man der Applikation des VZs Zugriff gewähren möchte auf die eigenen Updates. Ein Klick auf den Button “Allow” später steht der Verknüpfung nichts mehr im Wege. Im VZ wird nun unter “Mein Account” unter dem o.g. Unterpunkt die Verbindung angezeigt.

Die erfolgreiche Verknüpfung von VZ- und Twitteraccount wird hier dokumentiert

Angeblich soll die erfolgreiche Vernetzung der beiden Konten bis zu 5 Minuten dauern. Bei mir benötigte es einige Versuche, das VZ wies mich darauf hin, dass man auf Twitter warten müsse. In diesem Fall habe ich einfach nochmal versucht, den kompletten Vorgang zu wiederholen, und beim dritten Anlauf klappte es dann reibungslos. Mittlerweile kann ich als fleißig meine Tweets auf den Buschfunk weiterleiten lassen. Dummerweise musste man die Funktionsweise erstmal von Hand überprüfen, statt das das VZ einem eine Bestätigungsmail schickt, dass die Funktion nun freigeschaltet ist.

Tweets direkt im Buschfunk

Soweit so gut. Funktioniert das Ganze auch umgekehrt? Ja, man kann auch sein Buschgefunke als Twitterupdate veröffentlichen. Dazu setzt man einfach den Haken bei “Sag’s der Welt”. Ich finde es zwar toll, dass ich Sachen, die eher für mein VZ Netzwerk bestimmt sind auch dort belassen kann, aber man hätte diese Funktion deutlicher benennen sollen. Etwas wie “Auch bei Twitter veröffentlichen” oder ähnliches wäre verständlicher.

Sag's der Welt, oder auch nicht - Der Haken entscheidet

Nun stellt sich einem die Frage, was das Ganze soll. Ich finde es persönlich schön, da mein VZ-Profil so nicht vollends verwahrlost, da ich mich persönlich einfach viel lieber auf Facebook aufhalte. Da es ja aber leider immernoch sehr viele Leute gibt, die am VZ festhalten, statt zu wechseln, konnte ich mein Profil dort nicht vollends entfernen, da ich diese Kontakte nicht einfach verlieren wollte.Was jedoch bringt diese neue Funktion dem VZ-Fan? Es ist die Frage, ob so neue Nutzer an Twitter herangeführt werden. Und wenn ja, ob wir das auch alle wollen. Bisher war Twitter ein Kanal, in dem man – von aktuellen Spam-Eskapaden abgesehen – durchaus professionell kommunizieren kann. Der Buschfunk hingegen wurde überwiegend dafür genutzt, den eigenen Herzschmerz mit dem eigenen Netzwerk zu teilen. Ich persönlich glaube nicht, dass Twitter durch diese neue Vernetzung nun im deutschen Internetmainstream ankommt. Leute, denen ihre eigene Onlinepräsenz wichtig ist – und ich meine damit mehr als nur eine zusammengeklickte Webseite über die eigenen Katzenfotos – sind vermutlich ohnehin bereits mit den meisten Tools vertraut, um ihren Online Reputation zu stärken. Vielleicht findet der ein oder andere neue Nutzer so den Weg zu Twitter, den großen Durchbruch erwarte ich persönlich aber nicht. Was denkt ihr?

Warum ich einen Mac benutze – Übersicht über viele Gründe

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Warum ich selber so gerne meinen Mac benutze und froh bin ihn zu haben, habe ich ja bereits mal beschrieben. Doch es gibt natürlich neben meinen persönlichen Gründen auch ein paar generelle Gründe. CBGFilms auf YouTube hat einen Clip zusammengestellt, warum Leute meiner Generation – oder ums allgemeiner zu fassen jüngere Leute – so gerne Macs benutzen. Dabei sind so klassische Argumente wie “keine DLL-Errors”, “kein Bluescreen of Death”, oder auch die gute Integration der einzelnen Mac-Produkte untereinander, sowohl auf Seiten der Software als auch der Hardware.

Ich finde, das Video ist eine tolle Zusammenstellung von Gründen, warum wir Mac-User unsere Macs lieben. Laptop-Hunter hin oder her.


Vielleicht kennt der ein oder andere ja noch andere Gründe. Würde mich mal interessieren, warum ihr euch für den Mac entschieden habt. Oder eben auch gerade nicht. Es gibt ja auch Leute, für die sind PCs die bessere Wahl. Warum das so ist, mögen sie dann gerne ebenfalls darlegen.

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