Favicon in Photoshop erstellen – Plugin von Telegraphics

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Ich habe vor kurzem im Zusammenhang mit dem Relaunch von Gutachter-Info – für die ich Logo und Geschäftspapiere entwickeln durfte – mal das Problem gehabt, aus dem Logo ein Favicon für den Browser entwickeln zu müssen. Normalerweise denkt man sich ja, das sollte kein Problem sein mit der gängigen Software, doch nichtmal Photoshop, seines Zeichens ja eigentlich der Platzhirsch in der Kategorie Grafikprogramme, bot diese Funktion an. Und das fand ich ziemlich enttäuschend.

Abhilfe schafft ein kleines, nützliches Plugin von Telegraphics. Das Plugin Ico Format lädt man sich einfach herunter und kopiert es in das Verzeichnis für Dateiformate im Plugin-Ordner von Photoshop. Das ist auch schon die komplette Installation. Ab sofort kann Photoshop über den Öffnen- und Speichern-Dialog ganz einfach mit .ico-Dateien umgehen. Funktionieren soll das Plugin mit Photoshop in allen Versionen, 3.0-7.0, CS, CS2 auf PowerPC Basis (OS X, OS 9 and Classic) sowie CS3 auf Intel Macs. Wie es mit der CS4 aussieht weiß ich nicht. Falls jemand mir gerne eine CS4 Version spendne will, soll er sich gerne melden.

MPEG-Streamclip – Gastartikel bei Stadt-Bremerhaven

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Für die Freunde der Videobearbeitung habe ich ein nützliches Tool namens MPEG-Streamclip vorgestellt. Den Artikel dazu findet ihr hier bei Caschy im Blog. Der Artikel ist Teil einer Reihe von Gastartikeln, die Caschys wohlverdienten Urlaub inhaltlich überbrücken. Da er sehr viel über kostenlose Software bloggt und ich dort auch schon das eine oder andere nützliche Tool gefunden habe, kann ich euch seinen Blog ohnehin nur wärmstens empfehlen. Auch die Gastartikel sind alle sehr lesenswert bisher. Ich nutze z.B. gerade mein Wochenende um mich in das vorgestellte Nerdtool einzuarbeiten. Ok, seien wir ehrlich, ich spiele damit rum. Aber der Artikel hat mich einfach unheimlich neugierig gemacht.

Also: Wer kostenlose Software sucht, oder Tipps zu Software gerne liest, der sollte unbedingt dort mal vorbei schauen.

Mac Bundle Box – we got it for cheap

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Einige kennen sie sicherlich bereits, alteingesessene Mac-User vermutlich sowieso. Die Mac Bundle Box ist seit dem 01.08. wieder erhältlich. Auf dieser Seite kann man sich das Paket, bestehend aus 12 Applikationen für 49$ sichern. Wie letztes Mal gehen 10% des Erlöses eine wohltätige Organisation, dieses Mal an “Water”, eine Organisation die der ca. 1 Milliarde Menschen die keinen Zugang zu frischem sauberen Trinkwasser haben diesen Zugang ermöglichen will.

Das Thema des Bundles erschließt sich mir dieses Mal nicht so richtig, wenn ich mir die Beschreibungen so anschaue. Mit dabei sind:

  • Freeway
  • Simon
  • Keynote Themes
  • DEVONthink
  • myNotes
  • iCash
  • DaisyDisk
  • Web2Delight
  • Chronicle
  • xHub
  • Stomp
  • Exces

Der Wert der Software insgesamt ohne den Rabatt durch die Mac Bundle Box Aktion wird auf 458,59 $ beziffert. Von jedem Programm steht eine Trial zur Verfügung, damit man die Produkte vor dem Kauf testen kann.

Disclosure: Ich stehe NICHT mit dem Anbieter in Verbindung, noch ist der Link irgendwie für mich mit einer Provision verbunden. Ich weiß lediglich, dass einige meiner Bekannten und Freunde sehr gerne auf solche Angebote zurückgreifen.

Automatisch unterwegs mit Marco Polo

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Der Mac hat für die Verwaltung von Netzwerkeinstellungen die sogenannten Umgebungen. Während faule Menschen wie ich eigentlich unentwegt in der “Automatisch” Umgebung unterwegs sind, ist es eigentlich möglich, verschiedene Umgebungen für unterschiedliche Orte festzulegen. Denn in einigen Netzwerken muss man sich ja bspw. mit einer festen zugewiesenen IP ins Netzwerk einloggen. Ich hatte das Bedürfnis bisher selten, aber es kam schon vor.

Dank eines Tipps eines guten Freundes – Vielen Dank für Tipp, Jan – habe ich nun ein tolles kleines Tool kennengelernt, dass einem selbst diesen minimalen Aufwand abnimmt. Es erkennt anhand diverser “Evidenzquellen” in welcher Umgebung man sich gerade befindet und nimmt diverse Einstellungen für einen vor. Der kleine Helfer heißt Marco Polo, ist kostenlos, und allein deshalb schon Wert, hier mal vorgestellt zu werden.

Die Erkennung der Umgebung wird durch Regeln definiert. So kann das Programm erkennen wo ich mich befinde, indem es beispielsweise überprüft mit welchem WLan ich verbunden bin. Habe ich Verbindung zu einem WLan mit der SSID “Home” steht die Chance ziemlich hoch, dass ich zuhause bin. Die Wahrscheinlichkeit lässt sich ebenfalls festlegen, also das ich mit 90% Wahrscheinlichkeit zuhause bin, falls ich mit “Home” verbunden bin.

Es gibt zudem noch eine Vielzahl weiterer Parameter, die das Programm erkennen lassen, wo ich mich befinde. Diese sind:

  • Tonquelle
  • Bluetooth
  • Bonjour
  • FireWire
  • IP-Adresse
  • der Lichtsensor
  • Bildschirm
  • Netzwerkverbindung
  • Energiequelle
  • Laufendes Programm
  • Tageszeit
  • USB
  • WiFi

In meinem Anwendungsfall würde das wie folgt ablaufen:

Es wird erkannt, dass ich mit dem WLan “Home” verbunden bin. Es wird erkannt, dass ich meine Tastatur und Maus am USB-Port hängen habe. Es wird erkannt, dass ich meinen externen Bildschirm angeschlossen habe. Aus den jeweiligen Wahrscheinlichkeiten zusammen ergibt sich, dass ich mit 99% Wahrscheinlichkeit zuhause bin.

Nun kann man im Programm die verschiedensten Aktionen festlegen, die ausgeführt werden sollen. So lässt sich einstellen, dass man zuhause ein bestimmtes Hintergrundbild haben möchte, dies jedoch wechselt, wenn man die Umgebung “Zuhause” verlässt. Eine Vielzahl verschiedener Aktionen ermöglicht ein hohes Maß an automatischen Einstellungen beim Umgebungswechsel:

  • Standard-Drucker festlegen
  • Schreibtischhintergrund ändern
  • Firewall-Regeln ändern
  • iChat-Statusnachricht setzen
  • Mail-Server festlegen
  • Netzlaufwerk aktivieren
  • Stummschalten
  • Netzwerkumgebung
  • etwas öffnen
  • Programme beenden
  • Passwortabfrage beim Beenden des Bildschirmschoners (de-)aktivieren
  • Bildschirmschoner starten / stoppen
  • die Zeit bis zum Start des Bildschirmschoners festlegen
  • Shell-Scripte ausführen
  • WiFi und Bluetooth (de-)aktivieren
  • eine VPN-Verbindung öffnen

Ich habe bei mir bspw. eingestellt, dass ich zuhause kein Passwort zum Beenden des Bildschirmschoners eingeben möchte, dies jedoch unterwegs aktiviert ist. Sobald ich wieder öfter in der Hochschule bin werde ich einmal testen, ob das Programm nicht auch die lästige Einwahl über VPN ins Hochschulnetzwerk für mich übernimmt.

Das Programm erscheint zunächst einmal wie etwas, das man nicht unbedingt braucht, dann jedoch nicht mehr missen möchte. Es “versteckt” sich schön unauffällig in der Menüleiste, liefert wenn es in Aktion tritt eine Rückmeldung per Growl und erfüllt seinen Zweck. Was will man mehr? Das Programm ist übrigens nur für Mac-Rechner erhältlich.

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