Canabalt – Run for your life

Artikel twittern! Tags: ,

Seien wir doch ehrlich: Wer vertreibt sich nicht gerne mal ein wenig Zeit mit kurzen Flash-Spielchen? Ich bekenne mich auf jeden Fall schuldig. Ich habe schon so manches Mal witzige Spiele entdeckt, die mich dann leider auch ein wenig mehr Zeit gekostet haben, als ich ihnen ursprünglich zugestehen wollte. Dummerweise gibt es bei diesen simplen Spielen aber auch häufig einen derart großen Suchtfaktor, dass man einen Moment brauch zu realisieren, dass man gerade mindestens zum 10. Mal neu anfängt, obwohl man es sich doch eigentlich nur kurz anschauen wollte.

Ein solcher Fall ist Canabalt. An Simplizität kaum zu unterbieten geht es lediglich darum, ab und zu einmal zu klicken. Wohin ist eigentlich egal. Der Protagonist rennt vor sich hin und weicht springend Hindernissen aus oder überquert so Schluchten zwischen Gebäuden. Die Musik kreiert eine gewisse hektische Atmosphäre, die einen antreibt. Klickt man, springt die Figur. Und so hetzt man durch die Endzeitstimmung. Bleibt man an Gegenständen hängen, wird man langsamer, weicht man vielen hintereinander aus wird man immer schneller. Und so rennt man von Gebäude zu Gebäude und von persönlicher Bestleistung zu persönlicher Bestleistung. Denn die zurückgelegte Strecke wird natürlich gemessen. Doch irgendwann verschätzt man sich doch und springt in einen Abgrund, bleibt an einer Hauswand hängen oder rennt gegen eine Bombe. Doch aufgrund des hohen Suchtfaktors fängt man dann einfach wieder von vorne an.

Das Spiel gibt es übrigens auch fürs iPhone im AppStore, allerdings für den stolzen Preis von 2,39 €, den ich doch ein klein wenig hoch finde.

World of Goo Sellout – Bloggers Liebling zum Sonderpreis

Artikel twittern! Tags: , ,

Gute Spiele gibt es sicherlich in großer Vielfalt. Die einen verbringen ihre Freizeit in Fantasy-Welten wie bei World of Warcraft, die anderen eifern ihren Sportidolen nach und spielen Tennis oder Fußball, während wieder andere sich an Shootern versuchen. Die Möglichkeiten sind groß, und zumindest für Windows-Nutzer gibt es eine unübersichtliche Auswahl. Beim Mac ist das schon wenig geringer, aber ich möchte mich nicht beklagen.

Ein Spiel welches es für sowohl für Windows, als auch für Mac – und sogar für Linux – gibt, ist World of Goo. World of Goo hat sich in vielen Bloggerkreisen zu einem echten Liebling gemausert. Und ich kann es durchaus nachvollziehen. World of Goo hat ein tolles Spielprinzip, nämlich eine Mischung aus Puzzle und Physiksimulation, gepaart mit einem irrwitzigen Humor.

Aus den sogenannten Goo-Balls müssen Konstrukte gebaut werden, um in die Nähe von Rohren zu gelangen, in die die noch nicht verwendeten Goo-Balls hineingesaugt werden. Anweisungen und Tipps gibt es vom “Sign-Painter” auf Schildern im Level. Platziert man einen noch freien Goo-Ball neben anderen Bällen so bilden sich zwischen diesen schleimig-elastische Bindungen. So entstehen Türme, Brücken und ähnliche Gebilde. Die Möglichkeiten sind enorm vielfältig und durch die irrsinnige Gestaltung und den klasse Humor wird das Spiel wirklich nie langweilig. Die anforderungen sind auch stets anders, mal geht es eher um geschickte Planung, manchmal auch eher um eine schnell Umsetzung, bevor der Turm kippt. Denn die Goo-Balls sind zwar bindungsstark, aber eben elastisch, da kann auch mal was knicken. Weitere Vielfalt entsteht durch verschiedene Bälle, in Form von Ballons, Tropfen, wieder lösbaren Bällen, und so weiter.

Das tolle an World of Goo ist auch, dass es eine echte Erfolgsgeschichte ist, denn es ist ein Spiel, herausgebracht von einem unabhängigen Entwickler. Schön zu sehen, dass kreatives Potenzial auch außerhalb der großen Publisher zu echtem Erfolg führen kann. 2D Boy bietet World of Goo derzeit zu einem besonderen Preis an. Nämlich einem selbstbestimmten. Ursprünglich kostete das Spiel 20 $, nun kann man den Preis selbst bestimmen. Und ich finde, das Ganze sollte man unterstützen. Ich habe meine Kopie bereits erstanden.

Electric Box – Incredible Machine als Flashgame

Artikel twittern! Tags: ,

Ich freue mich immer, wenn alte Klassiker in irgendeiner Form neu aufgelegt werden. In meiner Kindheit habe ich ein Spiel namens “Incredible Machine” geliebt, in welchem man durch Kombination von verschiedensten Bauteilen wahnwitzige Maschinen bauen musste, die eine vorgegebene Aufgabe erfüllen konnten. Das war beispielsweise einen Toast in einen Basketballkorb befördern, indem man zunächst den Toaster irrwitzig mit Strom versorgt und dann über Umwege eine Kanone zündet, die den Toast mitreißt und in den Basketballkorb befördert. Solche Sachen, alltägliche Probleme eben.

Nachdem ich mich wahnsinnig gefreut habe, dass es das Ganze als “Crazy Machines” aufs iPhone geschafft hat, wurde ich durch einen Blogpost der Powerflasher auf ein Flashgame aufmerksam gemacht, das auf ganz ähnliche Weise funktioniert. Und es hat mich leider so lange gefesselt, dass meine letzte Nacht ein wenig kürzer wurde.

Das Spiel nennt sich Electric Box und das Ziel ist es hier, einen elektrischen Strom von einer Quelle zu einem Ziel zu bringen, sei es durch die Erzeugung und das Auffangen von Dampf, durch Wasserturbinen oder auch durch Laser. Eine Vielzahl an Bauteilen und 15 Level stehen bereit. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, eigene Level zu kreieren. Das Spiel ist durchaus anspruchsvoll und man sollte sich von der Leichtigkeit der ersten Level nicht täuschen lassen. Die wirklich harten Nüsse kommen wie üblich erst gegen Ende der 15 Level.

Monkey Island auf dem iPhone – Wie passend, du kämpfst wie eine Kuh

Artikel twittern! Tags: , ,

Ich weiß nicht, ob meine Gebete erhört wurden, oder ich momentan einfach eine Menge Glück habe, aber als ich vorhin beim Apfeltalk das hier gelesen habe, wurde ich von einer Welle Glückshormone überwältigt. Es gibt tatsächlich ein von der Story her angeblich 1 zu 1 identisches Monkey Island 1 fürs iPhone. Die Grafik ist angeblich etwas aufpoliert, lässt sich auf Wunsch – für Nostalgiker wie mich – auch auf die alte Pixelgrafik umstellen.

Falls es tatsächlich Leute gibt, die Monkey Island nicht kennen, möchte ich abraten, das folgende Video zu betrachten: Spoilergefahr. Ansonsten hier aufgrund des Anlasses nochmal der Monkey Island Flashfilm von MajusArts.

Der Preis für die App beläuft sich auf 5,99 und der Download ist 351 MB groß. Das Ganze kann im App Store hier geladen werden.

Retrogaming Video – Videospielhelden Mashup

Artikel twittern! Tags: , , ,

Ab und zu findet man Videos, die einen vollkommen vom Stuhl hauen. Und genau die habe ich heute bei Florenz entdeckt. Und ich habe ihn für diesen Fund zu meinem persönlichen Helden erklärt. Oder so. Denn das Video hat einfach alles, was man sich als designender Gamer mit Musik- und Retroaffinität wünschen kann:

  • es hat Pong, Pacman, Mario, Lara Croft, Space Invaders, und viele mehr.
  • es hat eine geniale Musik
  • es hat sogar Sex
  • es ist mit Liebe zum Detail von Hand Pixel für Pixel gezeichnet worden

So, und während ich langsam wieder runterkomme, kann man hier nun das tolle Video bewundern:

Video Games from MUSCLEBEAVER on Vimeo.

Games fürs iPhone: Morocco

Artikel twittern! Tags: , ,

So, wie letzte Woche bereits versprochen endlich ein erster Artikel über eine Applikation fürs iPhone. In Zukunft werde ich noch öfter Programme vorstellen, die ich auf meinem iPhone nutze oder zumidnest mal genutzt oder getestet habe. Mittlerweile habe ich für den Großteil meiner Bedürfnisse ein entsprechendes Programm entdeckt. Doch mit am häufigsten lande ich doch immer wieder bei Spielen.

Den Anfang macht deshalb auch Morocco. Morocco ist eine kostenlose Version des Brettspielklassikers Othello, einigen auch bekant als Reversi. Bei dem Spiel geht es darum, gegnerische Steine zwischen eigenen Steinen einzuschließen, und diese so zu gewinnen.

Es wird gestartet mit einer festgelegten Verteilung von 4 Steinen – 2 für jeden Spieler – auf einem Spielfeld der Größe 8 x 8 Felder. Der am Zug befindliche Spieler muss einen neuen Stein auf ein leeres Feld legen, das horizontal, vertikal oder diagonal an ein bereits besetztes Feld grenzt. Wird der Stein abgelegt, werden alle Steine, die sich zwischen dem neuen Stein und einem anderen Stein der eigenen Farbe in direkter Linie befinden gewonnen. Das heißt, sie werden den eigenen Steinen zugerechnet. Dies geschieht durch Farbänderung. Züge, die keinen Steingewinn bedingen sind nicht zulässig.

Morocco nutzt wie im klassischen Othello die Farben Schwarz und Weiß für die Opponenten. In Frage kommende Felder für den nächsten Zug werden mit einem hellgrauen Punkt angezeigt. Der Spielstein wird mit einem Tippen auf die entsprechende Stelle des Touchscreens abgelegt. Die gewonnenen Steine werden in einer simplen, unaufdringlichen Animation gewendet – wie dies auch im Original-Brettspiel getan wird. Der aktive Spieler wird unter dem Spielfeld angezeigt, indem ein Spielstein der betreffenden Spielerfarbe mit einem grünen Punkt versehen wird. Neben den beiden Spielsteinen wird der jeweils aktuelle Sspielstand angezeigt, also welcher Farbe aktuell wieviele Steine auf dem Feld angehören.

In den Einstellungen ist es möglich zu definieren, ob der weiße und der schwarze Spieler eine Person oder das iPhone ist. Es ist somit möglich, mit einer der beiden Farben gegen das iPhone zu spielen, oder auch gegen eine andere Person. Ebenfalls möglich ist, das iPhone gegen sich selbst spielen zu lassen. Hierbei entsteht eine angenehm flüssige, nicht zu schnelle Vorführung des Spielverlaufs. Der Schwierigskeitgrad lässt sich in 3 unterschiedlichen Stufen einstellen. Ich gebe zu, ich trainiere momentan noch überwiegend auf dem leichten Niveau und habe wenig Erfahrung in den höheren Stufen. Dafür gewinne ich ganz viel und freu mich darüber. Darüber hinaus ist es möglich das Anzeigen der Züge und der Animation ein- oder abzuschalten.

Das Spiel ist nicht sonderlich aufwendig und macht auch keinen Gebrauch von den tollen Features wie Bewegungssensor und ähnliche. Es spielt auch keinen Sound ab. Das Interface ist sehr schlicht und bietet lediglich Zugriff auf das Spielfeld und die Optionen, sowie die Möglichkeit ein neues Spiel zu starten. Einige werden vielleicht ein Undo-Funktion vermissen, aber bei einem derart unaufwenidgen Spiel kann man darauf meiner Meinung nach verzichten. Es ist einfach ein sehr dezentes kleines Spiel für zwischendurch, mit dem man sich aber gerade deshalb gerne mal die Zeit vertreibt. Bei mir ist es von den Spielen die ich installiert habe das, welches ich am häufigsten spiele, da es auch nicht nicht allzu lange braucht. Und da es kostenlos ist, kann ich es jedem wärmstens empfehlen.

© 2009 northcoaster. All Rights Reserved.

Dieser Blog läuft auf Wordpress, optisch aufgebohrt durch das Magatheme von Bryan Helmig. Das Design wurde leicht angepasst von NorthCoaster.