Freiheit statt Angst Demonstration – Prügelnde Polizisten gefilmt

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Gestern fand in Berlin die Demonstration “Freiheit statt Angst” statt. Diese Demo protestierte gegen die ausufernde Überwachung durch den Staat sowie Angstmache und Einschränkung der Bürgerrechte unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung. Nähere Informationen dazu findet auf der Seite gegen die Vorratsdatenspeicherung. Laut Polizeiangaben fanden sich zeitweise ca. 10.000 Leute zusammen. Ein schönes Statement, wie ich persönlich finde.

Ein weniger schöner Aspekt der Demonstration war eine Szene, in der ein 37-jähriger von Polizisten brutal attackiert und zusammengeschlagen wurde. Das Ganze wurde von einem weiteren Demonstranten per Video festgehalten und kursiert heute im Internet. Da durch die Verbreitung versucht wird, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben, damit dieses Vergehen aufgeklärt wird, möchte auch ich dazu beitragen. Ich habe zwar die Befürchtung, dass es wie so oft eher zu einer Vertuschung kommt ,als zu einer Aufklärung und entsprechenden Bestrafung, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die Berliner Polizei hat bereits ein Statement dazu abgegeben, dass zumindest Willen zur Aufklärung bekundet.


freiheit statt angst / freedom not fear – demo 12.09.2009 from Gerd Eist on Vimeo.

In eigener Sache – Kommentarabonnement

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Ich bin in letzter Zeit häufiger auf anderen Blogs kommentierend unterwegs gewesen, nachdem mir Caschy die weisen Worte mit auf den Weg gab, dass bei einem guten Blogger nicht zu kommentieren genauso wäre, wie bei einem guten Kellner kein Trinkgeld zu geben. Fand ich überzeugend und seither kommentiere ich wo ich meine was dazu sagen zu können oder wollen. Und dadurch machte ich die Bekanntschaft mit tollen Technologien zum Handling von Abonnements für folgende Kommentare.

Ich fand es seit jeher immer ein wenig ärgerlich, wenn ich mal irgendwo kommentiert habe, und nach mir noch weitere unzählige Kommentare kamen, die mir alle per Mail zugesandt wurden. Da ich aber gerne meinen Gravatar nutzen möchte, bzw teilweise auch dem jeweiligen Blogger bewusst meine echte Adresse hinterlassen wollte für eine eventuelle Kontaktaufnahme, wollte ich keine Wegwerf-Mailadresse zum Kommentieren verwenden.

Einige Blogs bieten die Option, ein Häkchen zu setzen, ob man über weitere Kommentare per Mail informiert werden möchte. Noch schöner ist es allerdings, wenn man hinterher in der Mail auch noch die Möglichkeit hat, seine Abonnements zu verwalten, indem man einen Link in der Mail anklickt. Und das absolut beste ist, wenn man um ein Abonnement zu erhalten erst einmal seine Mailadresse bestätigen muss, um einem Adressmissbrauch – Eintragen falscher Adressen um andere Leute vollzuspammen – vorzubeugen.

Dies erledigt nun seit gestern ein neues Plugin bei mir. Das viel kritisierte Subscribe to Comments in der Gurkenversion – das bezieht sich übrigens nicht wertend auf die Qualität sondern auf den Betreiber der Seite Infogurke. Auch diverse Probleme mit dem Emailversand wurden durch weitere Einstellungen im Backend behoben. Ich hoffe, es war das Gefummel wert und ihr freut euch, auch mal technisch problemlos Kommentare abgeben und neue Kommentare auf Wunsch verfolgen zu können.

In eigener Sache – Feedumstellung

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Bisher lief mein RSS-Feed ganz normal über die WordPress Standardadresse mit dem /feed hinter der normalen Adresse. Das war sehr simpel, funktionierte aber. Da ich seit einiger Zeit immer am überlegen war, wo ich noch etwas optimieren könnte, bin ich nun dazu übergegangen, meinen Feed über Feedburner laufen zu lassen. Ich habe selber bei anderen Blogs festgestellt, dass es ein enormer Zuwachs an Komfort war, wenn ich den Feed über Feedburner abonnieren konnte, da auch ein hinzufügen zu Webservices wie Google Reader problemlos funktionierte. Diesen Komfort möchte ich auch meinen Lesern bieten.

Ich muss allerdings zugeben, dass mich auch einfach interessiert, wieviele Leute überhaupt den Feed abonniert haben, da ich oft verwundert war, von wem ich letztendlich über andere Kanäle auf Blogeinträge angesprochen wurde. Also tut mir bitte den Gefallen und aktualisiert eure Einstellungen und ersetzt den alten Feed durch den neuen. Ein Klick auf das RSS Icon – das ist dieses orange mit den weißen Bögen drin – reicht, und ihr werdet zu den Optionen geführt.

Weitere Anpassungen an diesem Blog um den Komfort zu steigern sind ebenfalls geplant, aber mehr verrate ich noch nicht, da müsst ihr schon wiederkommen. Oder ihr haltet euch über ein RSS-Abonnement auf dem Laufenden :)

MPEG-Streamclip – Gastartikel bei Stadt-Bremerhaven

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Für die Freunde der Videobearbeitung habe ich ein nützliches Tool namens MPEG-Streamclip vorgestellt. Den Artikel dazu findet ihr hier bei Caschy im Blog. Der Artikel ist Teil einer Reihe von Gastartikeln, die Caschys wohlverdienten Urlaub inhaltlich überbrücken. Da er sehr viel über kostenlose Software bloggt und ich dort auch schon das eine oder andere nützliche Tool gefunden habe, kann ich euch seinen Blog ohnehin nur wärmstens empfehlen. Auch die Gastartikel sind alle sehr lesenswert bisher. Ich nutze z.B. gerade mein Wochenende um mich in das vorgestellte Nerdtool einzuarbeiten. Ok, seien wir ehrlich, ich spiele damit rum. Aber der Artikel hat mich einfach unheimlich neugierig gemacht.

Also: Wer kostenlose Software sucht, oder Tipps zu Software gerne liest, der sollte unbedingt dort mal vorbei schauen.

Rückmeldung – Kreative Schaffenspause

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Es tut mir leid, dass ich es in den letzten Wochen de facto gar nicht geschafft habe, mal wieder etwas zu veröffentlichen. Es gibt hierfür eine Kombination vieler Gründe, die ich einfach so in den Raum werfen möchte. Ich versuche Besserung zu geloben, weiß aber noch nicht ,wie das vom Zeitmanagement her aussieht.

  • Es gab ein ewig langes HickHack mit der Hochschule über meine Abschlussarbeit bezüglich Form und Inhalt. Das war zum einen sehr nervenaufreibend – man möchte ja gerne fertig werden – und zum anderen sehr zeitaufwendig -man musste ja dauernd irgendwas nachbessern. Jetzt darf ich endlich anfangen, obwohl ich sämtliche mir selbst gesetzten Fristen schon nicht mehr schaffe. Oder hat schonmal jemand innerhalb von 2 Wochen eine komplette Abschlussarbeit geschrieben?
  • Es gab diverse Kundenprojekte, die für mich absoluten Vorrang hatten und meist mit einer recht knappen Deadline versehen waren. Und da der Kunde König ist, stand der Blog hinten an.
  • Zu einigen Sachen fielen mir einfach keine tollen Artikel ein. Von einigen Apps fürs iPhone war ich nicht begeistert genug sie zu loben, aber nicht enttäuscht genug sie zu verreissen. Die Mixtapes waren alle überwiegender Standard. Und Design gabs wenig, wo ich absolut von den Socken war – was auch dran lag, dass mein geringer Zeitvorrat eine intensive Suche wie sonst nicht mehr ermöglichte.

Ich hoffe, es wird wieder ein bißchen mehr. Ich werde mir Mühe geben. Ich denke, insbesondere im Zusammenhang mit meiner Arbeit könnte sich der eine oder andere spannende Artikel ergeben. Aber zunächst steht noch der Umzug dieses Blogs auf einen anderen Server an, da der jetzige bereits gekündigt ist und nicht mehr lange zur Verfügung steht.

Die Zukunft der IT?

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Auf dem Netwertig-Blog setzt sich Andreas Göldi damit auseinander, wohin die Zukunft die IT wohl führen könnte. Zu klären ist die Frage, was das nächste große Ding wird nachdem das Internet quasi DIE Kulturrevolution schlechthin darstellt. Immerhin macht es – in Kombination mit den neuen mobilen Devices -  fast das gesamte Wissen der Menschheit mit wenigen Schritten nahezu überall verfügbar. Die Frage ist also, wie sich die Produktivität noch steigern bzw. was sich von Seiten der IT noch verbessern lässt.

Göldi kommt zu dem Schluss, dass die Zukunft in der Dreidimensionalität liege. Informationen sollen in dreidimensionaler Form vorliegen, vor allem aber sollen sich die User Interfaces der dritten Dimension bedienen. Darüber hinaus sollen sie vermehrt aus der “Guckloch”-Perspektive heraustreten und auch verstärkt die anderen Sinne miteinbeziehen, da bisherige Coputerdisplays stets nur einen Teil des Sichtfeldes einnehmen.

Ich halte dies für eine denkbare Alternative. Ich denke jedoch, dass dies nicht unbedingt mit einer Produktivitätssteigerung einhergeht. Eventuell führt es sogar eher zum Gegenteil. Zum einen würde ein Einbinden der anderen Sinne bei dem häufigen und nahezu omnipräsenten Medienkonsum unserer Gesellschaft zu einer enormen Reizüberflutung führen. Bereits jetzt, wo überwiegend unsere akustische und visuelle Wahrnehmung angesprochen wird, fühlen wir uns oft überreizt und kämpfen damit, effektive Filtermechanismen und -techniken zu entwickeln.

Darüber hinaus wird ein Zunehmen an Ebenen auch zwangsläufig zu einer erhöhten Komplexität führen. Die bisherige Art der Informationsvermittlung und -verarbeitung basiert darauf, alles mögliche zu abstrahieren. Zum einen, indem die dreidimensionale Welt auf ein zweidimensionales Abbild reduziert wird, in Form von Fotos, Bildern oder auch Videos. Oder beispielsweise dadurch, dass man Wissen mit Hilfe abstrakter Zeichen – Icons, Signets, Symbole – oder Zeichenketten – Buchstaben zu Wörtern verbunden – festhält.

Die Effizienz der bisherigen Art der Informationsvermuttlung und -verarbeitung liegt für mich in der Simplizität. Es ist ein über Jahrtausende entwickeltes System, Information auf ein zum Verständnis notwendiges Minimum zu reduzieren, oder zumindest reduzieren zu können. Jegliches Hinzufügen von Informationsebenen  – durch das Ansprechen weiterer Sinne – oder Dimensionen steigert die Komplexität.

Als Beispiel sei der Vergleich zwischen einem Bild und einem Video genannt. Ein Bild kann einen Moment gut festhalten. Es kann eine Vielzahl von Information über diesen Moment ausdrücken und vermitteln. Ein Video ist einem Bild sehr ähnlich. Man könnte sagen, es ist ein Bild, dem eine weitere Dimension hinzugefügt wurde, die Zeit. Damit einher geht zwar auch ein gewisses Plus an Information, aber auch ein enormes Plus an Komplexität.

Dies führt mich zu meinem persönlichen Fazit, dass es zwar durchaus begrüßenswert ist, wenn sich User Interfaces weiter der Natur des Menschen anpassen – der Mensch ist ein Wesen, dass sich in einer dreidimensionalen Welt bewegt und sie mit 5 Sinnen wahrnimmt. Diese Anpassung sollte aber immer unter dem Licht des sinnvollen Einsatzes stehen. In Bezug auf den Erlebnisfaktor und die Sinneswahrnehmungen möchte ich einen Mehrwert nicht abstreiten. Ob es jedoch die Effizienz und Produktivität steigern kann wage ich nach Betrachtung bisheriger Ansätze jedoch zu bezweifeln.

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