Schwarz und stolz – Kurzdokumentation aus arte

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Arte hat mitunter einige echte Perlen im Sortiment. Ich habe damals mit großem Interesse “Der Loboist” geschaut, wo Sascha Lobo versucht hat zu erklären, was Lobbyismus ist und wie er funktioniert. Als Beispiel diente hierfür der Versuch, in Berlin flächendeckend kostenloses WLan zur Verfügung zu stellen. War informativ, unterhaltsam und irgendwie sogar streckenweise lustig. Also perfektes Infotainment.

Jetzt kann man gerade in der Online-Mediathek von Arte bei Plus7 eine “Kurzdokumentation” über die Geschichte der schwarzen Musik ansehen. Von Motown bis NWA, von Aretha Franklin bis Beyoncé, so liest man im verheißungsvollen Beschreibungstext. Dabei geht die Reise auch geographisch bunt zu, wenn es von den Südstaaten und den dortigen Baumwollplantagen hin zum Cotton Club in Harlem geht. Zudem werden immer wieder Parallelen zur schwarzen Bürgerrechtsbewegung gezogen.

Ich weiß leider nicht, wie lange die Kurzdokumentation dieses Mal online verfügbar sein wird, aber sie ist zunächst hier zu finden. Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen will, dem kann ich noch die Bücher “American Rap” von Jan Kage, und “Gegenspieler – Martin Luther King / Malcolm X” von Britta Waldschmidt-Nelson empfehlen, die beide sehr lesenswert sind.

Video-Tipp: Styles P and Tyler Woods – That Street Life

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Im HipHop gibt es wahrlich mehr als genug Lieder, die das harte Straßenleben thematisieren und in sämtlichen Details den “Hustle”, den “Struggle” und den Kampf ums Überleben schildern. Oft ist es dabei so, dass diese Lieder sich alle gleichen. Für viele wird das auch auf das folgende Lied zutreffen, mir ist es aber irgendwie hängen geblieben, da es nicht nur mit blanken Klischees und hartem Gepose um sich wirft.

Die Rede ist von “That Street Life” von Styles P feat. Tyler Woods. Ich muss zugeben, dass ich ein Fan der Musik von Styles P bin, da ich seine Art und Weise, bestimmte Inhalte vorzutragen mag. Wenn er mit einer gewissen Monotonie von Straßenthemen berichtet, klingt das nicht so euphorisiert wie manche es darzustellen versuchen, um sich selbst als Held der Straße zu deklarieren. Zudem hat er mit Jadakiss und Sheek Louch zusammen als The LOX (oder nun D-Block) klasse Material erschaffen.

In diesem Lied passt für mich vieles zusammen. Das Klavierspiel erzeugt eine Stimmung, die den berichtenden Stil von Styles P passend untermalt. Es klingt wie eine Einladung. “Komm setz dich hin, ich erzähl dir mal was”. Zudem verzichtet das Video auf Gepose, wo mit tollen Autos, hübschen Frauen und am besten noch Waffen und viel Schmuck geprahlt wird. Auf Schmuckwerk wird nahezu gänzlich verzichtet. Styles P kommt komplett in schwarz daher und steht neben Tyler Woods am Klavier. Ansonsten Aufnahmen von tristen Gebäuden, Leuten beim Workout auf der Straße, lediglich ein paar Aufnahmen frontal in die Kamera gerappt. Zudem eine Färbung in den Sepia-Bereich. Erzeugt einfach eine perfekt passende Stimmung, zumal einige der Aufnahmen sich auch als Fotos schon gut machen würden. Für mich also ein rundum gelungenes Video zu einem tollen Lied eines Künstlers, den ich nur empfehlen kann.


Mixtape-Tipp – dela – The Robert Glasper Beat Tape

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Ich finde es musikalisch immer interessant, wenn Produzenten bestimmte Dinge neu interpretieren. Ob das nun die Mashup-Kultur ist, Dubplates, Remixes oder eben Neuinterpretationen von bestimmtem Material. Es ist spannend zu sehen, wie sich ein bestimmter musikalischer Kontext weiterentwickelt unter dem Einfluss einer persönlichen Perspektive. Das fand ich auch schon beim Grey Album von Danger Mouse ziemlich gut – als er Jay-Z’s Vocals vom “Black Album” mit Beats aus Samples des “White Album” der Beatles unterlegte.

dela - The Robert Glasper Beat Tape

Eine ähnliche Neuinterpretation ist das folgende Beat-Tape von dela. dela hat sich “In my Element” von Robert Glasper vorgenommen. In seinen eigenen Worten sagt er, dass er das Gefühl hatte, viele der Interludes hätten schon so etwas wie ein HipHop-Gefühl in sich gehabt. Also entschied er sich, ein Beat-Tape komplett aus Samples dieses Albums zu machen. Und wie man sich denken kann, kommt ein enorm entspanntes jazziges Beat-Tape heraus, wenn man sämtliche Samples aus der Platte eines Jazzpianisten nimmt. Und so ist “The Robert Glasper Beat Tape” eine wirkliche tolle musikalische Neuinterpretation geworden, die dem jazzigen Gefühl noch eine Prise HipHop hinzufügt, der Musik jedoch nicht die Wärme nimmt. Ein hervorragendes Mixtape für entspannte Abende, Wochenenden oder zum relaxten Hören nebenher. Eine absolute Hörempfehlung!

Tracklist:

1. Kiss

2. The Thief’s Theme

3. Get Busy

4. Something New

5. Dizzy

6. Can It B So Simple

7. Jay Hova / Music (Final Mix)

8. Tribute

9. Praise & Praise

Das Mixtape kann bei dela’s Bandcamp heruntergeladen werden. Und ich finde, mehr Artists sollten ihre Mixtapes bei Bandcamp hosten. Klasse Service!

(via)

NY-Z – 15-minütige Dokumentation über Jay-Z

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Für viele ist der Name Jay-Z eng mit New York verbunden und umgekehrt. Und der Rapper aus Brooklyn machte auch nie einen Hehl aus seiner Herkunft, den Marcy Projects. So ist es nicht verwunderlich, dass David Clinch seine Kurzdokumentation über Jay-Z also “NY-Z” betitelt.

Der Film gibt Einblicke in die Kindheit des Superstars, seine Leidenschaft für Musik und sein ganz besonderes Verhältnis zur Stadt New York, der er unlängst mit Empire State of Mind gemeinsam mit Alicia Keys ein musikalisches Denkmal gesetzt hat. Darüber hinaus gibt es Ausschnitte aus der Vorbereitung auf das 9/11 Benefizkonzert im Madison Square Garden. Für jeden Fan von Jay-Z eine absolute Pflicht, für jeden New York oder HipHop-Fan aber trotzdem genauso zu empfehlen: “NY-Z” – An Absolut Vodka Collaboration With Jay-Z



Hoffnungen für das iPhone 4G – eine Reaktion

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Für Sommer wird fest mit dem iPhone 4G gerechnet. Wie bei Apple nicht unüblich äußern sich zahlreiche Blogs – ob groß ob klein – zu den Erwartungen an das neue Smartphone aus dem Hause Apple. Ich empfinde das zwar teilweise als amüsant, aber beim 100. Artikel, wo recht alte Forderungen dann doch wieder als “Neuerungen” verkauft werden fange ich an, das Abarbeiten des Themas als müßig zu empfinden. Es folgt meine kleine Reaktion.

1. Fingerprint Reader

Bei einigen Notebooks und auch bei einigen Tastaturen schon integriert. Einen wirklichen Mehrwert für das iPhone sehe ich nicht. Das Gerät zeichnet sich bisher dadurch aus, eine enorm simple Bedienung zu haben. Ein Knopf unten, dazu ein Kippschalter für das Stummschalten, eine Lautstärkekontrolle und ein Knopf um den Bildschirm zu sperren. Ansonsten: Bildschirm. Touchscreen um genau zu sein. Und gerade diese Simplizität zeichnet das iPhone in meinen Augen aus. Warum hier ein weiteres Gimmick / Feature erbeten wird, das den Mehrwert nicht signifikant steigert erschließt sich mir nicht. Apple hoffentlich auch nicht.

2. Ein weiterer Lautsprecher

Eine Forderung, die an sich Sinn macht. Ich empfinde es häufig als problematisch, gerade wenn ich auf dem iPhone spielend Zeit vertreibe, dass ich den einen Lautsprecher beim Festhalten des iPhones bedecke. Da wäre es nicht ganz verkehrt, sich Gedanken drüber zu machen. Der Unsinn beginnt für mich bei der Argumentation es gehe um den Stereoklang. Es gibt nicht wenige, die bereits bei kleinen Fernsehern in Frage stellen, ob deren 2 Boxen Sinn machen, da der geringe Abstand zwischen beiden Lautsprechern kein echtes Stereoerlebnis erlaube. Aber dann bei einem Gerät in der Größe des iPhones?

3. Steckplatz für Speicherkarten

Eine Sache, die mich am iPhone immer begeistert hat war im Gegensatz zu vielen anderen Handys der vorhandene Speicher. Ich habe das 3G mit 16 GB und bin vollkommen zufrieden. Ab und an mal einen Podcast für unterwegs aufspielen, eine gute Mischung verschiedener Alben – ein paar Klassiker, die quasi ständig drauf bleiben, und ein paar aktuelle Sachen für die Abwechslung – und eine Horde Apps. Hat immer gereicht. Auch wenn ich viele Fotos gemacht habe. Es gibt bereits Modelle mit 32 GB. Vielleicht kann man da nochmal dran drehen und vielleicht 64 draus machen. Aber eine Notwendigkeit von Speicherkarten sehe ich nicht. Ob ich das Telefon in das Dock stelle, oder eine Karte herausfrickeln muss, für mich ändert sich wenig. Halte ich auch für sehr unwahrscheinlich, da Apples Desktops und auch Laptops gerade mal SD-Kartenleser haben. Und zurück zu den Zeiten, wo mein Rechner einen 9-in-1 Leser hatte möchte ich eigentlich auch nicht.

4. Multitasking

Ok, es deutet sich an, dass das iPhone OS 4.0 Multitasking erlauben wird. Aber ganz ehrlich: iPhone-Apps sind größtenteils so aufgebaut, dass sie direkt dort wieder einsteigen, wo man sie verlassen hat. Ein aufwändiges neues Starten und durch Menüstrukturen arbeiten wie bei vielen Desktop-Programmen fällt bei einer Vielzahl von Apps somit weg. Ich weiß, das Umdenken von dieser Zeit hin zu der neuen Arbeitsstruktur mit Smartphones ist nicht einfach, aber ich habe in den knapp anderthalb Jahren – durchaus sehr intensiver- iPhone-Nutzung selten das Gefühl gehabt, jetzt unbedingt zwischen Apps switchen zu müssen.

5. Kategorien für Apps

Dieser Wunsch löst bei mir auch beim wiederholten Lesen große Verwunderung aus. Wieso? Das iPhone bietet die Möglichkeit, Apps auf verschiedenen Homescreens anzuordnen. Ich mache das auch seit Anbeginn meiner iPhone-Nutzung so. Ich habe die nativen iPhone Apps vorne drauf, es folgt ein Screen mit Apps die überwiegend mit Netzwerken und Social Media zu tun haben (Facebook, LinkedIn, Xing, Flickr, Tweetie2…), dann Apps, mit denen ich wirklich eher Arbeit verrichte (Evernote, Things, Mindnode, Dropbox…) und so weiter, bis ich die hinteren Screens dann mit einer Vielzahl von Spielen befüllt habe. Und trotz einer Fülle von 127 Apps laut iTunes – von denen allerdings einige nicht installiert sind – verliere ich nicht die Übersicht. Ich frage mich auch, was die Alternative sein soll. Ein Startmenü wie es Windows Mobile hat? Bitte nicht. Mac OSX hat übrigens auch keine Kategorisierung von Programmen – wenn ich es mir recht überlege hat Windows die auch nur bedingt.

6. Front-Kamera für Videotelefonie

Gerade jetzt, wo es möglich wird mit Apps wie Skype für das iPhone auch VoIP über das 3G-Netz zu nutzen wäre es sinnvoll, Videotelefonie technisch zu ermöglichen, indem man eine Kamera auf der Vorderseite platziert. Gerade von Apple, die mit der eingebauten iSight-Kamera scheinbar so sehr auf Videotelefonie setzen, würde ich so etwas erwarten. ISt für mich auch die logische Konsequenz aus den o.g. Entwicklungen.

7. Mehr Speicher, längere Akkulaufzeit

Höher, schneller, weiter. Eine Forderung nach mehr ist glaube ich so alt wie die Menschheit selbst. Nichts neues, nichts ungewöhnliches, nichts unerwartetes. Glaube schon, dass es kommen wird, die Frage wird lediglich sein in welchem Maße.

8. Austauschbare Akkus

Da scheidet sich mein eigener Geist. Einerseits wäre es schön. Als aktiver Nutzer von Ortungsdiensten und Diensten wie Foursquare und Gowalla, sowie Mobiltwitterer und Musikliebhaber strapaziere ich meinen Akku viel. Erst vor kurzem bei einem Besuch in Hamburg war bereits am frühen Nachmittag der Akku nahezu leer – auch Google Maps sei Dank. Andererseits fährt Apple mit den Unibody MacBooks (auch bei den Pro-Modellen) eher eine Politik der nicht wechselbaren Akkus. Halte ich also für sehr unwahrscheinlich. Da ich mir bei Gravis neulich einmal die iPhone-Cases mit integriertem externen Akku angeschaut habe weiß ich aber auch, dass es alternative Lösungen gibt.

9. Bessere Kamera und Blitz

Ich habe lange mit mir selbst hadern müssen, was ich davon halten soll. Seit ich selber mit meiner DSLR unterwegs verfluche ich die iPhone-Kamera für ihre miserable Qualität ja noch viel stärker als vorher. Ich weiß aber auch, dass Kameras in Smartphones / Handys ohnehin nie eine ausreichende Qualität erreichen werden. Ein Blitz wäre noch eine Idee, um wenigstens bei schlechten Lichtverhältnissen für ein wenig Verbesserung zu sorgen. Für die Art Schnappschüsse für die man eine Handykamera aber in der Regel nutzt reicht mir die iPhone-Kamera durchaus. Eben ein kurzer Snapshot um etwas für Facebook oder Twitter zu dokumentieren? Ein neues Kleidungsstück fotografieren um es per WhatsApp an meine Freundin zu schicken um mal anzuhorchen, ob sie so noch mit mir vor die Tür geht? Reicht.

10. Synchronisieren per Bluetooth oder WLAN

Vollste Zustimmung. Viele meiner Apps synchronisieren sich per WLAN: 1Password, Things, Files, Mindnode, in gewisser Weise nutzt auch die Remote dieses System. Es wäre herrlich, endlich Daten nicht mehr per Kabel synchronisieren zu müssen, sondern einfach Bluetooth und oder WLAN aktiviert zu haben und so Daten auszutauschen. Mir persönlich wäre WLAN allerdings aus Sicherheitsgründen wesentlich sympathischer. Hauptsache weg vom Kabelzwang.

11. Bessere Auflösung des Bildschirms

In puncto Helligkeit und Darstellungsqualität habe ich wenig Grund zur Klage. Das einzige was mich diesbezüglich reizen würde, wäre eine Optimierung des Stromverbrauchs des Displays, da die Displays ja bekanntermaßen einer der größten Stromfresser bei Handys sind. Eine höhere Auflösung erwarte und erhoffe ich nicht.

12. Eine “echte” Tastatur

Ja, viele vermissen nach wie vor das haptische Feedback echter Tasten. Ich denke, das ist in der Tat eine Geschmacksache. Ich nutze das iPhone seit anderthalb Jahren und vermisse die Tastatur nicht. Ich habe mich mit der Steuerung per Tastatur auf dem Touchinterface gut arrangiert, insbesondere seit es in fast allen Anwendungen – und endlich auch in der Messages- und Mail-App -den sog. Landscapemodus, also das Querformat gibt, welcher die Tastatur größer darstellen kann.

13. Rückkehr zu einem Metallgehäuse

Mir ist das iPhone am Wochenende zum allerersten Mal ernsthaft heruntergefallen. Aus der Hosentasche auf einen gefließten Boden. Die Kratzspuren am sind derart minimal, dass sie mir erst vorhin aufgefallen sind, obwohl ich es natürlich bereits direkt nach dem Vorfall überprüft habe. Optisch fände ich es nur konsequent, das iPhone den Unibody MacBook Pros folgen zu lassen. Eine Notwendigkeit besteht für mich nicht direkt, aber ich würde mich auch nicht wehren.

14. Verbesserung der Kopfhörer

Meine persönliche Lieblingsforderung, da ich selbst schon so manches Stoßgebet Richtung Cupertino gesendet habe, damit sie doch bitte die Kopfhörer verbessern. Es dauerte nicht allzu lange da hatte der rechte Lautsprecher einen Wackelkontakt, das Mikrofon scheinbar auch. Auch die Steuerung des integrierten iPods per “Fernbedienung” im Headset war auf Dauer nicht sonderlich zuverlässig. Hier setze ich wirklich Hoffnung in Apple, dass sie an der Qualität der Kopfhörer einiges verbessern. Ob dieser Wunsch erhört wird ist für mich jedoch eher fraglich.

Dies ist meine ganz persönliche Ansicht zu den unzähligen Ideen, Vorschlägen, Forderungen und Wünschen, die sich an das iPhone 4G richten. Natürlich entspricht dies auch meiner eigenen Nutzung des iPhones. Leute, die das iPhone anders nutzen werden sicher auch andere Anforderungen haben. In diesem Fall gibt es dafür ja die Möglichkeit, abweichende Meinungen oder ergänzende Ideen in den Kommentaren zu äußern.

Entrepeneur State of Mind – Humorvolles Musikvideo

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Sie sind die “neuen” Gesichter in Zeitschriften: die Mark Zuckerbergs, Sergei Brins und Co. Sie sind jung, extrem erfolgreich und seit dem Web-Boom auch nicht mehr als kellergebräunte Außenseiter und Geeks verschrien.

Im Grunde genommen war das folgende Musikvideo garantiert als ironischer Beitrag gedacht, ich finde jedoch, dass es in Zeiten der “neuen” Ökonomie nicht ganz abwegig ist, diesen Personentyp als neue Helden zu stilisieren. Ihre Erfolgsgeschichten sind prägend für unsere Zeit und finden auch über die Webwelt hinaus Beachtung. Ich hoffe nur, dass so keine neue Generation von Leuten inspiriert wird, die ihr ganzes Herzblut und Leben danach richten, das vielzitierte “nächste große Ding” fabrizieren zu wollen. Eine Blase reicht erstmal.

Doch dies nur als kleiner Denkanstoß. Ich finde jedenfalls, dass das folgende Video und auch der grandiose Spreeblick-Artikel über Berliner Szenemenschen bestimmte Arten von Menschen beschreiben – und bewusst karikieren – und sich hervorragend als Diskussionsgrundlage eignen würden, um mal zu schauen, in welche Richtung sich da so einiges bewegt.

Viel Spaß mit The New Dorks – Entrepeneur State of Mind!


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